Hans Walter Vavrovsky: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(Die Seite wurde neu angelegt)
 
K
Zeile 2: Zeile 2:
  
 
==Leben==
 
==Leben==
Hans Vavrovsky ist der älteste der fünf Söhne des Salzburger Rechtsanwalts und ([[1964]] [[1967]]) Vizebürgermeisters Dr. Walter Vavrovsky (* 1916, † 1998) und der Margarete Maria geb. [[Spängler]].
+
Hans Vavrovsky ist der älteste der fünf Söhne des Salzburger Rechtsanwalts und (1964 – 1967) Vizebürgermeisters Dr. Walter Vavrovsky (* 1916, † 1998) und der Margarete Maria, geb. [[Spängler]].
  
 
Er studierte bei Joseph Ratzinger, dem heutigen Papst Benedikt XVI., in [[Deutschland#Nordrhein-Westfalen|Münster (Westfalen)]]und zählt so wie der Wiener Kardinal Schönborn zum Schülerkreis des Papstes.  
 
Er studierte bei Joseph Ratzinger, dem heutigen Papst Benedikt XVI., in [[Deutschland#Nordrhein-Westfalen|Münster (Westfalen)]]und zählt so wie der Wiener Kardinal Schönborn zum Schülerkreis des Papstes.  
  
Am 29. Juni [[1968]] empfing er in Salzburg die Priesterweihe.
+
Am [[29. Juni]] [[1968]] empfing er in Salzburg die Priesterweihe.
  
 
Nach Jahren als Kooperator in [[Zillertal|Mayrhofen im Zillertal]] und Brandberg wirkte er von 1973 bis 1983 als Stadtpfarrer in Rattenberg ([[Tirol]]). Seinem Einsatz ist die Renovierung der Stadtpfarrkirche von Rattenberg zu verdanken. Zum Dank ernannte ihn die Stadt Rattenberg 1983 zum Ehrenbürger.
 
Nach Jahren als Kooperator in [[Zillertal|Mayrhofen im Zillertal]] und Brandberg wirkte er von 1973 bis 1983 als Stadtpfarrer in Rattenberg ([[Tirol]]). Seinem Einsatz ist die Renovierung der Stadtpfarrkirche von Rattenberg zu verdanken. Zum Dank ernannte ihn die Stadt Rattenberg 1983 zum Ehrenbürger.
Zeile 22: Zeile 22:
 
==O-Ton==
 
==O-Ton==
 
:''„Eine Kirche muss offen sein für Andersdenkende und eine Kirche, die offen ist, muss auch damit rechnen, dass sie Schwierigkeiten bekommt, dass sie nicht von allen geliebt wird.“
 
:''„Eine Kirche muss offen sein für Andersdenkende und eine Kirche, die offen ist, muss auch damit rechnen, dass sie Schwierigkeiten bekommt, dass sie nicht von allen geliebt wird.“
 +
 
==Quellen==
 
==Quellen==
 
* Artikel „Prälat des Papstes“, Salzburger Nachrichten vom 8. April 2004.
 
* Artikel „Prälat des Papstes“, Salzburger Nachrichten vom 8. April 2004.
 
* Artikel [http://search.salzburg.com/articles/14175652?highlight=Walter+Vavrovsky+ Neuer Dechant leitet die Bischofswahl“], Salzburg Online 30.10.2010
 
* Artikel [http://search.salzburg.com/articles/14175652?highlight=Walter+Vavrovsky+ Neuer Dechant leitet die Bischofswahl“], Salzburg Online 30.10.2010
 
* Artikel „Prälat Vavrovsky leitet Bildungszentrum St. Virgil seit 25 Jahren“, kathpress [http://www.virgil.at/fileadmin/user_upload/downloads/25-jaehriges_Jubilaeum_Rektor_Kathpress.pdf Nr. 229 vom 29.9.2008]
 
* Artikel „Prälat Vavrovsky leitet Bildungszentrum St. Virgil seit 25 Jahren“, kathpress [http://www.virgil.at/fileadmin/user_upload/downloads/25-jaehriges_Jubilaeum_Rektor_Kathpress.pdf Nr. 229 vom 29.9.2008]
 +
 
==Weblink==
 
==Weblink==
 
* [http://www.virgil.at/de/ueberuns/1047902290/1047906348/ www.virgil.at > Über uns]
 
* [http://www.virgil.at/de/ueberuns/1047902290/1047906348/ www.virgil.at > Über uns]
 +
 
[[Kategorie: Person|Vavrovsky, Hans-Walter]]
 
[[Kategorie: Person|Vavrovsky, Hans-Walter]]
 
[[Kategorie: Priester|Vavrovsky, Hans-Walter]]
 
[[Kategorie: Priester|Vavrovsky, Hans-Walter]]

Version vom 23. Januar 2011, 18:23 Uhr

Dr. Hans Walter Vavrovsky (* 21. August 1944 Seekirchen) ist Leiter des Bildungshauses St. Virgil und Salzburger Domdechant.

Leben

Hans Vavrovsky ist der älteste der fünf Söhne des Salzburger Rechtsanwalts und (1964 – 1967) Vizebürgermeisters Dr. Walter Vavrovsky (* 1916, † 1998) und der Margarete Maria, geb. Spängler.

Er studierte bei Joseph Ratzinger, dem heutigen Papst Benedikt XVI., in Münster (Westfalen)und zählt so wie der Wiener Kardinal Schönborn zum Schülerkreis des Papstes.

Am 29. Juni 1968 empfing er in Salzburg die Priesterweihe.

Nach Jahren als Kooperator in Mayrhofen im Zillertal und Brandberg wirkte er von 1973 bis 1983 als Stadtpfarrer in Rattenberg (Tirol). Seinem Einsatz ist die Renovierung der Stadtpfarrkirche von Rattenberg zu verdanken. Zum Dank ernannte ihn die Stadt Rattenberg 1983 zum Ehrenbürger.

Während dieser Zeit erlangte er 1978 an der Universität Innsbruck mit seiner Dissertation über das Thema „Zielgebot und Erfüllungsgebot. Analyse und Kritik eines moraltheologischen Problems bei Bernhard Häring“ das Doktorat der Theologie.

1983 wurde er von Erzbischof Dr. Karl Berg mit der Leitung des Bildungshauses St. Virgil, des Zentrums der Erwachsenenbildung der Erzdiözese Salzburg, betraut. Dieses Amt hat er heute noch inne.

Vavrovsky gehört seit 1988 dem Domkapitel und dem erzbischöflichen Konsistorium an. Er ist Diözesanbeauftragter für Europafragen, Mitglied der Europakommission der Bischofskonferenz, des Forums Kath. Erwachsenenbildung, der Europäischen Akademie der Wissenschaften und anderer Gremien. Seit 1999 ist ihm auch das Amt des Kirchenrektors von Obertauern anvertraut.

2004 wurde Msgr. Dr. Hans-Walter Vavrovsky Ehrenprälat des Papstes. Damit wurden besonders seine Verdienste um die Fort- und Ausbildung von kirchlichen Mitarbeitern sowie die Anerkennung, die er dem Bildungszentrum St. Virgil verschafft hat, gewürdigt. Erzbischof Alois Kothgasser unterstrich in seiner Laudatio, dass es dem besonderen Engagement Vavrovskys zu verdanken sei, „dass St. Virgil heute wahrscheinlich das Bildungszentrum der katholischen Kirche in Österreich ist“. Vavrovsky nehme sich auch brisanter kirchlicher und gesellschaftlicher Themen an. „Ich denke hier etwa an die Thematik Bioethik, an das Projekt Geistliches Zentrum Salzburg, das er mit Wachsamkeit und Engagement begleitet“, stellte Erzbischof Kothgasser fest.

Seit 2010 ist er Domdechant.

O-Ton

„Eine Kirche muss offen sein für Andersdenkende und eine Kirche, die offen ist, muss auch damit rechnen, dass sie Schwierigkeiten bekommt, dass sie nicht von allen geliebt wird.“

Quellen

Weblink