Johann Hofer (Stuhlfelden): Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 13. Dezember 2021, 22:57 Uhr

Johann Hofer (* 14. November 1891 in Bramberg-Leiten; † 2. Dezember 1960 in Mittersill)[1] war Partieführer der Wildbach- und Lawinenverbauung in Stuhlfelden und Politiker in der Zeit des Ständestaates.

Leben

Johann Hofer war der Sohn des Oberbrunnleitenbauern Alois Hofer und seiner Frau Maria, geborene Lechner.

Nach dem Besuch der Volksschule wurde er Landarbeiter und nach seinem Kriegsdienst Holzakkordant und Partieführer der Wildbach- und Lawinenverbauung. Als solcher war er vom 1. Dezember 1937 bis zum 12. März 1938 Mitglied des Ständischen Landtages als Vertreter des Gewerbes. 1938 wurde er Bezirksführer der Vaterländischen Front im Pinzgau. Unmittelbar nach dem Anschluss wurde er verhaftet und zur Wildbach- und Lawinenverbauung in Thalgau und in Hallein versetzt. Von 1940 bis 1945 war er Mitarbeiter der Heeresversuchsstelle Mittersill, dann von 1945 bis 1948 Gemeindesekretär der Gemeinde Stuhlfelden.

Von 1948 bis 1959 war er Leiter des Bauhofes der Wildbach- und Lawinenverbauung in Neukirchen am Großvenediger und für die ÖVP Mitglied der Gemeindevertretung von Stuhlfelden.

Quellen

  • Voithofer, Richard: Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart. Wien (Böhlau) 2007, S. 87.

Einzelnachweis