Kleines Wiesbachhorn: Unterschied zwischen den Versionen
K (Textersetzung - „Kategorie:Wissenschaft Kategorie:Naturwissenschaft Kategorie:Geografie“ durch „Kategorie:Wissenschaft Kategorie:Geografie“) |
K (Textersetzung - „http://www.bergfex.at“ durch „https://www.bergfex.at“) |
||
| Zeile 40: | Zeile 40: | ||
<div style="clear:both;"></div> | <div style="clear:both;"></div> | ||
== Quellen == | == Quellen == | ||
| − | * [ | + | * [https://www.bergfex.at/sommer/salzburg/touren/hochtour/52764,hint-bratschenkopf-gr-wiesbachhorn-glocknergebiet/ www.bergfex.at] |
* [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=58998 31. Oktober 2017] | * [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=58998 31. Oktober 2017] | ||
Version vom 20. November 2020, 12:07 Uhr
Das Kleine Wiesbachhorn ist ein 3 283 m ü. A. hoher Gipfel der Glocknergruppe in den Hohen Tauern im Pinzgau.
Geografie
Das Kleine Wiesbachhorn erhebt sich nordwestlich des Ferleitentals. An seinen südöstlichen Abhängen befindet sich der Sandbodenkees, an seinen westlichen das Wielingerkees und im Norden das Walcher Kees.
Bergsturz 2017
In der Nacht auf den 20. Oktober 2017 stürzten 150 000 Tonnen Gestein von seiner nördlichen Flanke auf der Ferleitental-Seite mehr als 200 Meter im freien Fall ab und landeten auf einer Gletscherzunge. Landesgeologe Gerald Valentin: "Wir haben das vor einigen Wochen bei dem Felssturz in Graubünden in der Schweiz gesehen: Solche Kubaturen können beim Aufprall den darunter liegenden Gletscher zum Schmelzen bringen. Ein ähnliches Ereignis hätte auch am Großen Wiesbachhorn eine gewaltige Mure ausgelöst, die bis in das bewohnte Gebiet gereicht hätte."[1]
Die Energie des Aufpralls war so gewaltig, dass das Gestein noch zwei Kilometer weiter in Richtung Ferleitental rutschte.
Bilder vom Felssturz
Blick vom Berg über den Felssturz ins Ferleitental.
Lage auf Panoramabild
Das Kleine Wiesbachhorn ist im rechten Bildteil mit Nr. 9 gekennzeichnet.
Berggipfel * 1: Linker der beiden Gipfel Kleinglockner, 3 770 m ü. A., rechter Gipfel Großglockner, 3 798 m ü. A; * 2: Sinwelleck, 3 261 m ü. A. * 3: Fuscher-Kar-Kopf, 3 331 m ü. A. * 4: Breitkopf, 3 154 m ü. A. * 5: Hohe Dock, 3 348 m ü. A. * 6: Klockerin, 3 422 m ü. A. * 7: Vorderer Bratschenkopf, 3 401 m ü. A. * 8: Großes Wiesbachhorn, 3 564 m ü. A., der dritthöchste Gipfel der Glocknergruppe * 9: Kleines Wiesbachhorn, 3 283 m ü. A. Keese (Gletscher) * A: Fuscher-Kar-Kees * B: Fuscher Eiskar * C: Nördliches Bockkarkees * D: Bratschenkopfkees * E: Hochgruberkees * F: Teufelsmühlkees Schutzhütte * H: Schwarzenberghütte
Quellen
Weblink
- salzburg.orf.at "Riesiger Felssturz beim Wiesbachhorn", 27. Oktober 2017, ein Beitrag von Gerald Lehner
Einzelnachweis
- ↑ Quelle salzburger nachrichten online, abgefragt am 27. Oktober 2017 sowie salzburg.orf.at