Stadtpfarrkirche zum hl. Johannes dem Täufer: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 26. Juni 2010, 21:11 Uhr

Die Aigner Kirche befindet sich in Salzburg-Aigen.

Stadtpfarrkirche Salzburg-Aigen

Geschichte

Die Aigner Kirche liegt unmittelbar neben dem Schloss Aigen und nur wenige Meter vom Beginn des Aigner Parks entfernt.

Bis 1139 lag die Seelsorge für Aigen beim Erzstift St. Peter, dann beim Salzburger Domkapitel. 1411 wird erstmals eine eigene Kirche erwähnt und 1447 ist ein Aigner Friedhof nachgewiesen. Unter Wolf Dietrich von Raitenau kam es zu einer Teilung und Aigen kam zur neu errichteten Stadtpfarre St. Andrä. 1699 wurden die Filialkirchen Aigen und Pfarrkirche Gnigl zu einer selbständigen Kuratie vereinigt. Die Hauptkirche war Aigen, der Sitz des Kuraten aber Gnigl. In den folgenden 150 Jahren gab es 14 Kuraten von Aigen.

Datei:Aigen Ansicht.jpg
Schloss und Kirche Aigen am Fuße des Gaisbergs in Salzburg Aigen
Pfarrkirche Aigen, Innenansicht


Die Kirche wurde 1852 eine selbständige Pfarre. Der erste Pfarrer war J. G. Freundlinger, der bis dato Kaplan in St. Andrä war. 1891 wurde der heutige Friedhof angelegt, weil der alte um die Kirche zu klein wurde. Noch heute kann man aber Grabmäler um die Kirche sehen (z. B. von Alexander Julius Schindler oder der Orgelbauerfamilie Mauracher). Zwischen 1909 und 1911 wurde das Aigner Kirchlein, nachdem es den Anforderungen einer Stadtpfarrkirche in keiner Weise mehr entsprach, nach den Plänen von Franz Wagner in einem völligen Umbau um ihre eigene Achse gedreht und so entscheidend erweitert. 1969 wurde die Kirche unter Diözesan-Architekt Karl Pirich restauriert.

Gerücht

Die genannte Aussage ist möglicherweise nicht korrekt. Wenn Du kannst, trage bitte zur Aufklärung bei. Siehe auch Diskussionsseite


Mehrere Quellen schreiben, dass die Eltern von Wolfgang Amadeus Mozart, Leopold Mozart und Anna Maria Walburga Pertl in der Kirche von Aigen am 21. November 1747 geheiratet haben sollen. Jüngere Forschungen sprechen aber davon, dass die Trauung im Salzburger Dom stattgefunden hat.

Bildergalerie

Quelle

Lehrerarbeitsgemeinschaft am Pädagogischen Institut Salzburg unter der Leitung von Josef Hübl: Heimatkunde Stadt Salzburg, Salzburger Druckerei, Ausgabe Mai 1974