Pfarrkirche zum hl. Josef (Untertauern): Unterschied zwischen den Versionen

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Die [[Pfarrkirche zum hl. Josef]] ist die Pfarrkirche der katholischen [[Pfarre  Untertauern]]. Die Kirche steht unter [[Denkmalgeschützte Objekte in Untertauern|Denkmalschutz]].
 
Die [[Pfarrkirche zum hl. Josef]] ist die Pfarrkirche der katholischen [[Pfarre  Untertauern]]. Die Kirche steht unter [[Denkmalgeschützte Objekte in Untertauern|Denkmalschutz]].
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Die Kirche wurde [[1743]] mit dem Hofbauverwalter [[Johann Kleber]] erbaut, geweiht wurde sie [[1745]]. [[1835]] wurde ein Friedhof angelegt. [[1891]] wurde die Kirche zur Pfarrkirche erhoben. [[1957]] wurden Restaurierungen vorgenommen, [[1962]] eine Innen- und [[1979]] eine Außenrestaurierung.
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Die Kirche wurde [[1743]] mit dem Hofbauverwalter [[Johann Kleber]] erbaut, [[1745]] geweiht. [[1835]] kam der Friedhof dazu. [[1891]] wurde die Kirche zur Pfarrkirche erhoben. [[1957]] kam es zu Restaurierungen, [[1962]] zu einer Innen- und [[1979]] zu einer Außenrestaurierung.
  
 
==Äußeres==
 
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An die Kirche ist im Norden der Pfarrhof angebaut. Der Bau hat eine umlaufende Hohlkehle und ein abgewalmtes Satteldach Der Eingang befindet sich auf der Südseite.  Auf dem Dach sitzt ein verputzter Dachreiter mit Rundbogenschallfenster und einem achteckigen Aufsatz mit einem Zwiebelhelm. Die Sakristei befindet sich im angebauten Pfarrhof.
 
An die Kirche ist im Norden der Pfarrhof angebaut. Der Bau hat eine umlaufende Hohlkehle und ein abgewalmtes Satteldach Der Eingang befindet sich auf der Südseite.  Auf dem Dach sitzt ein verputzter Dachreiter mit Rundbogenschallfenster und einem achteckigen Aufsatz mit einem Zwiebelhelm. Die Sakristei befindet sich im angebauten Pfarrhof.
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==Inneres==
 
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Das  Langhaus und der Chor haben ein profiliertes Gesims und abgeflachte Tonnengewölbe. Im Westen befindet sich eine Empore. Im Chor ist ein Stuckspiegel und der Zugang zur Sakristei ist links und über dem Zugang ist ein Oratoriumsfenster.
 
Das  Langhaus und der Chor haben ein profiliertes Gesims und abgeflachte Tonnengewölbe. Im Westen befindet sich eine Empore. Im Chor ist ein Stuckspiegel und der Zugang zur Sakristei ist links und über dem Zugang ist ein Oratoriumsfenster.
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==Ausstattung==
 
==Ausstattung==
Der Hochaltar mit Opfergangsportalen hat einen Aufbau von Peter Basler (1840). Der Tabernakel stammt aus der [[1785]] aufgelassenen Kapuzinerkirche in [[Tamsweg]] . Er hat drehbare Bilder der vier Evangelisten von Johann Fuchs ([[1888]]). Der zurückgesetzte Aufbau des Hochaltars trägt die barocke Figur Josef von 1745 und im Aufsatz unter einem Baldachin ein Schnitzwerk Gottvater und Heiliger Geist mit einem Engel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
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Der Hochaltar mit Opfergangsportalen hat einen Aufbau von Peter Basler ([[1840]]). Der Tabernakel stammt aus der [[1785]] aufgelassenen [[Kapuzinerkirche Tamsweg|Kapuzinerkirche]] in [[Tamsweg]]. Er hat drehbare Bilder der vier Evangelisten von Johann Fuchs ([[1888]]). Der zurückgesetzte Aufbau des Hochaltars trägt die barocke Figur Josef von 1745 und im Aufsatz unter einem Baldachin ein Schnitzwerk Gottvater und Heiliger Geist mit einem Engel aus der Mitte des [[18. Jahrhundert]]s.
  
 
Die zwei Seitenaltäre stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die fünfeckige Kanzel hat einen Schalldeckel und stammt  ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert. Die Füllfeldern zeigen Christus als Guten Hirten und die Evangelisten.  
 
Die zwei Seitenaltäre stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die fünfeckige Kanzel hat einen Schalldeckel und stammt  ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert. Die Füllfeldern zeigen Christus als Guten Hirten und die Evangelisten.  
  
Die Orgel baute Louis Mooser [[1850]], umgebaut wurde sie [[1897]] durch [[Albert Mauracher]] . Der Taufstein wurde [[1963]] aufgestellt.  Im Inneren befinden sich zwei Grabsteine, Johann Schiffer [[1760]] und Josef Polz [[1793]].  
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Die Orgel baute Louis Mooser [[1850]], umgebaut wurde sie [[1897]] durch [[Albert Mauracher]]. Der Taufstein wurde [[1963]] aufgestellt.  Im Inneren befinden sich zwei Grabsteine, Johann Schiffer [[1760]] und Josef Polz [[1793]].  
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Version vom 17. September 2020, 10:15 Uhr

Ansicht der Pfarrkirche.

Die Pfarrkirche zum hl. Josef ist die Pfarrkirche der katholischen Pfarre Untertauern. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.

Geschichte

Die Kirche wurde 1743 mit dem Hofbauverwalter Johann Kleber erbaut, 1745 geweiht. 1835 kam der Friedhof dazu. 1891 wurde die Kirche zur Pfarrkirche erhoben. 1957 kam es zu Restaurierungen, 1962 zu einer Innen- und 1979 zu einer Außenrestaurierung.

Äußeres

An die Kirche ist im Norden der Pfarrhof angebaut. Der Bau hat eine umlaufende Hohlkehle und ein abgewalmtes Satteldach Der Eingang befindet sich auf der Südseite. Auf dem Dach sitzt ein verputzter Dachreiter mit Rundbogenschallfenster und einem achteckigen Aufsatz mit einem Zwiebelhelm. Die Sakristei befindet sich im angebauten Pfarrhof.

Inneres

Das Langhaus und der Chor haben ein profiliertes Gesims und abgeflachte Tonnengewölbe. Im Westen befindet sich eine Empore. Im Chor ist ein Stuckspiegel und der Zugang zur Sakristei ist links und über dem Zugang ist ein Oratoriumsfenster.

Ausstattung

Der Hochaltar mit Opfergangsportalen hat einen Aufbau von Peter Basler (1840). Der Tabernakel stammt aus der 1785 aufgelassenen Kapuzinerkirche in Tamsweg. Er hat drehbare Bilder der vier Evangelisten von Johann Fuchs (1888). Der zurückgesetzte Aufbau des Hochaltars trägt die barocke Figur Josef von 1745 und im Aufsatz unter einem Baldachin ein Schnitzwerk Gottvater und Heiliger Geist mit einem Engel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.

Die zwei Seitenaltäre stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die fünfeckige Kanzel hat einen Schalldeckel und stammt ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert. Die Füllfeldern zeigen Christus als Guten Hirten und die Evangelisten.

Die Orgel baute Louis Mooser 1850, umgebaut wurde sie 1897 durch Albert Mauracher. Der Taufstein wurde 1963 aufgestellt. Im Inneren befinden sich zwei Grabsteine, Johann Schiffer 1760 und Josef Polz 1793.

Quelle