Gedenktafel: Unterschied zwischen den Versionen
gedenktafeln auf frauenspuren ergänzt. hexenturm fehlt noch - dazu gibt es hier schon ein bild von franz glaube ich, ansonsten lade ich das von mir hoch |
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Der Sinn von Gedenktafeln hat sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder geändert. Bis zum Ende der [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Fürsterzbischöfe]] waren es vor allem Selbstdarstellungen der Erzbischöfe, dass ''sie es waren'', die dieses und jenes schufen, an deren Wänden, Fassade oder Mauern eben die Gedenktafel zu finden ist. Zur Zeit als Salzburg [[Herzogtum Salzburg|Kronland von Österreich]] war, zeugen die Texte von Unterwürfigkeit und ergebene Dankbarkeit dem Kaiser gegenüber, meist [[Kaiser Franz Joseph I.]]. Eine weitere Wendung erfuhren Gedenktafeln gegen Ende des [[20. Jahrhundert]]s, als man sie zur Erzählung von Bedeutendem, als Hinweis auf Persönlichkeiten oder Ereignisse allerorts anbrachte. | Der Sinn von Gedenktafeln hat sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder geändert. Bis zum Ende der [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Fürsterzbischöfe]] waren es vor allem Selbstdarstellungen der Erzbischöfe, dass ''sie es waren'', die dieses und jenes schufen, an deren Wänden, Fassade oder Mauern eben die Gedenktafel zu finden ist. Zur Zeit als Salzburg [[Herzogtum Salzburg|Kronland von Österreich]] war, zeugen die Texte von Unterwürfigkeit und ergebene Dankbarkeit dem Kaiser gegenüber, meist [[Kaiser Franz Joseph I.]] (* [[1830]], † [[1916]]). Eine weitere Wendung erfuhren Gedenktafeln gegen Ende des [[20. Jahrhundert]]s, als man sie zur Erzählung von Bedeutendem, als Hinweis auf Persönlichkeiten oder Ereignisse allerorts anbrachte. | ||
''Jede Zukunft hat ihre Herkunft'' betitelt Clemens M. Hutter sein Buch auf der Rückseite. Und so werden wir hier eine Übersicht über Denkmäler, Gedenktafeln und Mahnmale erstellen. | ''Jede Zukunft hat ihre Herkunft'' betitelt Clemens M. Hutter sein Buch auf der Rückseite. Und so werden wir hier eine Übersicht über Denkmäler, Gedenktafeln und Mahnmale erstellen. | ||
Version vom 29. Mai 2010, 21:38 Uhr
"Denkmäler, Gedenktafeln und Mahnmale sind lesenswerte Botschaften unserer Zeit" meint Clemens M. Hutter in seinem 2010 erschienenen Buch Verewigt in Salzburg, in dem er 160 der erwähnten Botschaften in der Stadt Salzburg beschreibt.
Allgemeines
Der Sinn von Gedenktafeln hat sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder geändert. Bis zum Ende der Salzburger Fürsterzbischöfe waren es vor allem Selbstdarstellungen der Erzbischöfe, dass sie es waren, die dieses und jenes schufen, an deren Wänden, Fassade oder Mauern eben die Gedenktafel zu finden ist. Zur Zeit als Salzburg Kronland von Österreich war, zeugen die Texte von Unterwürfigkeit und ergebene Dankbarkeit dem Kaiser gegenüber, meist Kaiser Franz Joseph I. (* 1830, † 1916). Eine weitere Wendung erfuhren Gedenktafeln gegen Ende des 20. Jahrhunderts, als man sie zur Erzählung von Bedeutendem, als Hinweis auf Persönlichkeiten oder Ereignisse allerorts anbrachte.
Jede Zukunft hat ihre Herkunft betitelt Clemens M. Hutter sein Buch auf der Rückseite. Und so werden wir hier eine Übersicht über Denkmäler, Gedenktafeln und Mahnmale erstellen.
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