Max Strohschneider

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Max (Taufname: Maximilian) Strohschneider (* 18. April 1875 in Graz, Steiermark; † 19. Mai 1951 in der Stadt Salzburg)[1] war Facharzt für Dermatologie in der Stadt Salzburg, Primararzt am Salzburger Landeskrankenhaus und zeitweise dessen Direktor.

Leben

Strohschneider absolvierte sein Studium in Graz bei bekannten Professoren. Nach seiner Graduierung arbeitete er als klinischer Assistent bei den Grazer Professoren der Dermatologie Karl Kreibich und Leo Ritter von Zumbusch in Graz, später erhielt er Röntgenausbildung bei den Professoren Guido Holzknecht in Wien und Ernst Kromayer in Berlin, wo er sich besonders auf die Röntgenologie in Verbindung mit der Dermatologie spezialisierte.

Im Jahr 1910 kam Strohschneider nach Salzburg, wo er bald das Primariat der dermatologischen Abteilung erhielt. Sein besonderes Verdienst war es, das Röntgen nach Salzburg gebracht zu haben, und eine Zeitlang hatte er auch das Primariat für Röntgenologie inne.

Nach dem Anschluss wurde er im Jahr 1938 vom nationalsozialistischen Regime zum Direktor des Landeskrankenhauses ernannt.[2] Allerdings wurde er im August 1941 zum Direktor-Stellvertreter ernannt.[3]

Seine Tätigkeit am Landeskrankenhaus Salzburg endete im Jahr 1945. Danach übte er noch einige Zelt seine Privatpraxis aus, bis er diese im Jahr 1950 aufgeben musste. Nach ungefähr einem Jahr riss ihn ein plötzlicher Herzschlag aus dem Leben.

Quelle

Einzelnachweise

  1. Taufbuch der Pfarre Graz-Münzgraben, Bd. XI S. 136
  2. Göllner, Siegfried: Die Stadt Salzburg 1938 bis 1945 – Zeitungsdokumentation: Die Stadt Salzburg 1938 (Salzburg, 2010); Salzburger Chronik, 4. Juli 1938, S. 10; Salzburger Volksblatt, 24. Dezember 1938, S. 12
  3. Salzburger Volksblatt, 22. August 1941, S. 4
Zeitfolge