Forsthuberhaus
Das Forsthuberhaus ist ein Gebäude im Zentrum der Flachgauer Stadt Neumarkt am Wallersee.
Geschichte
Das Gebäude mit der Adresse Hauptstraße 43 war bereits 1677 als "Lebzelterhaus" bekannt. Die auf dem Haus gelegene Lebzeltergerechtsame wurde bis etwa 1900 ausgeübt. Von 1909 bis 1965 befand sich im Haus die Fleischhauerei Forsthuber, die sich zuvor im Haus Hauptstraße Nr. 35 befunden hatte.
Im südlich angrenzenden ehemaligen Moserbräuhaus befand sich bis 1961 der Gasthof Forsthuber.
Das Forsthuberhaus war zuletzt im Besitz der Familie Forsthuber. 2022 wurde es von Bürgermeister Adi Rieger (ÖVP) für 1,3 Millionen Euro über die Land-Invest Salzburger Baulandsicherungs GmbH treuhändisch für die Stadtgemeinde Neumarkt am Wallersee erworben. Da jedoch die Aufschließung des Forsthuberhauses schwierig sei und Wohnungen dort nicht realisiert wurden, sondern nur Geschäfte und Büros, könne sich sein Bürgermeister-Nachfolger David Egger-Kranzinger (SPÖ) vorstellen, die Immobilie wieder zu verkaufen und dafür das alte Bezirksgerichtsgebäude zu erwerben.[1] Das war der Stand 2024.
2026 konnte man dem Posting vom 27. Jänner von Bürgermeister Egger-Kranzinger entnehmen, dass er "die einmalige Chance mit der Aufstockung des Seniorenwohnhauses (rund 18 betreubare Wohnungen für Senioren) kombiniert mit der Verwertung des Hauses Forsthuber eine dringend notwendige Generalsanierung zu bewerkstelligen" sieht.
Weblink
- Lage auf openstreetmap.org
Quellen
- Helmut Deinhammer: "Haus- und Hofchronik Neumarkt am Wallersee", 2001, Eigenverlag, ISBN 3-9501531-0-1
- Bürgermeister David Egger in seinem Facebook-Posting vom 27. Jänner 2026