Natur- und Europaschutzgebiet Kalkhochalpen
Das Naturschutzgebiet Kalkhochalpen umfasst den Salzburger Anteil, der zwischen dem Saalach- und dem Salzachtal gelegenen Kalkstöcke des Göll-Massives, Hagengebirges, des Hochkönigs, Steinernen Meeres und der Reiter Steinberge.
Allgemeines
Das Naturschutzgebiet weist völlige oder weitgehende Ursprünglichkeit auf und bietet eine außerordentliche Vielfalt von Lebensgemeinschaften mit vielen seltenen Pflanzen und Tieren in unterschiedlichsten Lebensräumen durch Höhenunterschied von 1500 m und verschiedene klimatische Verhältnisse.
Geologie
Imposante Kalkstöcke und Karsterscheinungen prägen das Landschaftsbild. Auch befinden sich zahlreiche Höhlen im Kalkgestein.
Geografie
Das Naturschutzgebiet erstreckt sich über Teile des Pinzgaus, des Pongaus und des Tennengaus und liegt an der Grenze zum Berchtesgadener Land (die Kalkalpen auf bayerischer Seite liegen im Nationalpark Berchtesgaden). Die höchste Erhebung mit 2941 m ü. A. ist der Hochkönig.
Das einzige nennenswerte Gewässer ist der Dießbachstausee am nordwestlichen Rand des Steinernen Meeres, an Wasserfällen wären der Gollinger Wasserfall, der Torrener Wasserfall (auch Bluntauwasserfall genannt, im Bluntautal) und der Kleizleggwasserfall (Blühnbachtal) zu erwähnen.
Bekannte Höhlen sind die Bärenloch im Bluntautal, das Hagenloch im Hagengebirge, die Tantalhöhle im Blühnbachtal und die Achselhornhöhle im Steinernen Meer.
Das Gebiet gehört zu folgenden Gemeinden:
Golling, Kuchl, Mühlbach am Hochkönig, Werfen, Dienten am Hochkönig, Lofer, Maria Alm am Steinernen Meer, Saalfelden am Steinernen Meer, Sankt Martin bei Lofer, Unken und Weißbach bei Lofer.
Schutzhütten
- Neue Traunsteinerhütte, Reiteralpe
- Ingolstädter Haus, Steinernes Meer
- Riemannhaus, Steinernes Meer
- Matrashaus, Hochkönig
- Carl-von-Stahl-Haus, Hoher Göll
Quellen
- service.salzburg.gv.at
- ÖAMTC Straßenkarte 1:150.000