Petrusbrunnen (St. Peter)
Der Petersbrunnen oder Petrusbrunnen ist ein Brunnen im Stiftshof der Benediktiner-Erzabtei St. Peter in der Salzburger Altstadt.

| Lage des Petersbrunnen auf Googlemaps |
|---|

Geschichte
Er wurde im Auftrag von Fürsterzbischof Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg von Bartholomäus von Obstall in den Jahren 1669 bis 1673 gefertigt.
Name
Der Brunnen wird entweder nach seiner Lage Petersbrunnen oder nach dem Motiv der Darstellung Petrusbrunnen genannt.
Aussehen
Fünfmal wiederholt sich am Aufbau die Grundform des Sechseckes als Sinnbild der willkommenen Einkehr und er göttlichen Schöpfung.
- sechsseitiges Podest mit Doppel-Stufe
- sechsseitiger Sockel mit Doppel-Stufe
- sechsseitiges unteres Marmorbecken, das auch als Fischkalter dienen sollte
- sechsseitiges oberes Marmorbecken, mit den Wappen des erzbischöflichen Spenders
- sechsseitige Brunnensäule mit einer Figur des heiligen Petrus.
An der östlichen Beckenwand finden sich Inschrift und Wappen Fürsterzbischof Max Gandolfs.
Veranstaltungen
Rings um den Petersbrunnen fanden früher gelegentlich feierliche Umzüge statt. Heute findet im Stiftshof neben dem Petersbrunnen der sog. Metzgersprung statt.
Bildergalerie
-
Wappen von Fürsterzbischof Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg
-
Petrusbrunnen in St. Peter
Quellen
- Dehio Salzburg (1986), S. 540.
- Lieselotte Eltz-Hoffmann: Salzburger Brunnen, Schriftenreihe des Stadtvereins Salzburg, 1979, Seite 22