Karolinenbrücke
Die Karolinenbrücke ist die südlichste Autobrücke im Stadtgebiet von Salzburg und verbindet den Äußeren Stein mit Nonntal und Kaiviertel.
Geschichte
Die erste Brücke, eine Holzbrücke, stammt aus dem Jahr 1858 und stand etwas weiter flussaufwärts. Sie wurde nach Karoline Auguste von Bayern (1792 - 1873), Kaiserin von Österreich, der vierten Frau von Kaiser Franz I. (1768 - 1835), welche ihre letzten Lebensjahre zweitweise in Salzburg verbracht hatte und dort auch gestorben ist, benannt. Sie war auch bei der Eröffnung persönlich anwesend.
Die Brücke an ihrer heutigen Stelle wurde unter Bürgermeister Rudolf Biebl errichtet und am 2. Februar 1884 eröffnet.
Das Tragwerk mit zwei Hauptträgern der zweiten, zwischen 1936 und 1937 errichteten Brücke ist als reines Stahltragwerk ausgelegt. Bei einer routinemäßigen Brückenprüfung wurden Risse an Schweißnähten festgestellt. Diese sind auf die erhöhte Verkehrsbeanspruchung und zu geringe Festigkeit der Werkstoffeigenschaften zurückzuführen. Man entschied sich für eine Tragwerksverstärkung. Eine übliche Verstärkung der Ober- und Untergurte der Hauptträger schied jedoch aus wirtschaftlichen und fertigungstechnischen Gründen aus (stark eingeschränkte Schweißeignung des Altbestandes), so dass eine über der Fahrbahn liegende eigenständige Verstärkungskonstruktion in Form von zusätzlichen Hauptträgern angeordnet wurde.
Diese Verstärkungsmaßnahmen wurden im Oktober 2004 begonnen und waren nach sechs Wochen abgeschlossen.
Weblinks
Quellen
- Martin, Franz: Salzburger Straßennamen. Verzeichnis der Straßen, Gassen, Plätze, Wege, Brücken, Tore und Parks mit Erklärung ihrer Namen. 5., wesentlich überarbeitete Auflage von Leitner-Martin, Willa und Martin, Andreas. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 25. Ergänzungsband, Selbstverlag der Gesellschaft, Salzburg 2006
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