Faberhäuser

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Faberhäuser ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für mehrere Gebäudekomplexe in der Neustadt von Salzburg.

Lage

Die einzelnen Gebäudekomplexe stehen auf einem viergeteilten Karee aus mehreren Baugründen. Die Vorderseite bilden die beiden großen Gebäude mit der repräsentative Fassadengestaltung zur Rainerstraße im Westen, die Seiten bilden die Auerspergstraße im Norden und die Hubert-Sattler-Gasse im Süden, die Rückseite bilden die Gebäude an der Faberstraße im Osten. Dazwischen verläuft, das Karee aufbrechend, die Franz-Josef-Straße.

Die sogenannten Faberhäuser sind:

  • Rainerstraße Nr. 2 - im Stil des Historismus
  • Rainerstraße Nr. 4 - im Stil des Historismus
  • Faberstraße Nr. 7 - 11 - vier Häuser
  • Faberstraße Nr. 15 - 17 - zwei Häuser

Die repräsentative Fassadengestaltung zur Rainerstraße steht unter Denkmalschuz und zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg.

Geschichte

Nach 1866, als die Wälle und Gräben der Verteidigungsanlagen von Kaiser Franz Joseph I. der Stadtgemeinde Salzburg überlassen wurden, erwarb der Wiener Brauereibesitzer Moritz Faber mehrere Baulose. Moritz Faber beauftragte den Architekten Franz Sonnleitner mit der Planung, die Baumeister Valentin Ceconi ab 1873 ausgeführte. Das erste Gebäude war 1874 bereits bezugsfertigt, das zweite Gebäude wurde 1878 fertig gestellt. Die Straße, an der sie lagen, hieß damals Westbahnstraße.

Die Umbauung, d.h. die Errichtung von sieben Häusern entlang der Faberstraße, erfolgte ab 1888 durch die Firma Heller & Comp. [1]

einzelne Gebäude

  • Rainerstraße Nr. 2 - Erste Bank, zuvor Bundesländer-Versicherung
  • Rainerstraße Nr. 4 - Salzburger Sparkasse, ab 2019 Umbau zu einem Hotel
  • Faberstraße Nr. 7 - 11 - Amtsgebäude der Stadtgemeinde Salzburg
  • Faberstraße Nr. 8 - 17 - Stadtgemeinde Salzburg (Vermietung)

Quellen

  • Digitaler Salzburg-Stadtplan

Weblinks

Fußnoten