St. Sebastianskirche

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Die St.-Sebastian-Kirche mit Friedhof und Gabrielskapelle zählt zu den Kleinoden der Neustadt der Stadt Salzburg.

In unmittelbare Umgebung der Loretokirche gelegen, entstand die Kirche in den Jahren 1505 bis 1512. Eine Erweitung folgte 1749 nach Entwürfen des hochfürstlichen Hofgarteninspektors Franz Anton Danreiter.

Betritt man die Kirche durch die Nordtür, findet man in der Mitte der Wand des Vorraumes das Grabdenkmal des berühmten Naturforschers und Arztes Theophrastus aus dem Geschlechte der Bombaste von Hohenheim, besser bekannt unter dem Namen Paracelsus.

Der Friedhof bestand jedoch schon länger. Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau ließ ihn 1499 neu gestalten. Denn der [[Salzburger Dom|Domfriedhof in der Altstadt musste dem Residenzbau weichen. Dietrich, der ja Salzburg nach italienischem Vorbild umgestalten wollte, ließ den Friedhof nach dem Vorbild der italienischen Campi Santi ("Heilige Friedhöfe") umgestalten. In der Mitte des Friedhofs baute er sein eigenes Mausoleum, die Gabrielskapelle, wo er am 19. Jänner 1617 unter großen Trauerfeierlichkeiten bestattet wurde.

Am Weg vom Friedhofseingang Linzergasse zum Eingang der Gabrielskapelle stößt man auf bekannte Grabmäler:

Der Friedhof ist seit 1879 aufgelassen, die sehenswerten Grüfte mit interessanten Grabinschriften seit 1888.

Quelle