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Badergässchen
Länge: ca. 100 m
Startpunkt: Münzgasse
Endpunkt: Sterngässchen
Karte: Googlemaps
Gedenktafel für Barbara Thenn im Badergässchen

Das Badergäßchen ist eine kleine Gasse in der Altstadt von Salzburg.

Name

Ursprünglich hieß die Gegend dort "in der Zell", vermutlich weil dieser damals außerhalb der Tore gelegene Teil der befestigten Stadt, mit der alten Blasiuskapelle als Mittelpunkt, bis zu Beginn des 14. Jahrhunderts zu einer Niederlassung des Benediktinerstiftes Admont gehörte.

Namensgebend für das Gässchen war das hier einst befindliche Seelen- oder Armenbad des Bürgerspitals, dessen Betrieb durch den Almkanal ermöglicht wurde.

Die formelle Namensgebung bei Straßen in der Stadt Salzburg setzte erst nach Mitte des 19. Jahrhunderts ein. Da das Badergässchen wohl schon in der Zeit davor so genannt wurde, gibt es auch keine Angaben über eine offizielle Beschlussfassung zur Namensgebung. Interessant ist die Tatsache, dass das Gässchen (nach der alten Rechtschreibregelung) mit "ß" geschrieben wird.

Lage

Das kurze Badergässchen führt als Verbindungsweg vom Sterngässchen über eine Treppe zum Bürgerspitalsplatz hinauf. Zu erreichen ist es über das Sterngässchen von der Getreidegasse oder Griesgasse.

Quellen

  • Magistrat der Stadt Salzburg

Lehrerarbeitsgemeinschaft am Pädagogischen Institut Salzburg unter der Leitung von Josef Hübl: Heimatkunde Stadt Salzburg, Salzburger Druckerei, Ausgabe Mai 1974