Kordula von Mündenheim
Kordula von Mündenheim (auch Cordula Mundtenhaimer oder Muntenheim) († 4. März 1614 in Salzburg) war Äbtissin im Frauenkloster am Nonnberg.
Leben
Kordula legte am 27. August 1566 im Kloster der Petersfrauen in St. Peter ihr Gelübde ab und war eine von zwei verbliebenen Frauen im Erzstift. Nach der Auflösung des Petersfrauenklosters am 12. August 1583 legte sie im Benediktinenstift Nonnberg 1588 erneut ein Gelübde ab. Sie wurde am 29. Mai 1600 zur Äbtissin gewählt und von Fürsterzbischof Wolf Dietrich am 2. Juni bestätigt. Ihre Einweihung fand erst ein Jahr später am 26. August 1601 statt und wurde vom damaligen Weihbischof Laurentius Mongioyo geleitet.
Kordula machte keine großen Neubauten im Stift, wusste jedoch durch zahlreiche Restaurierungen das ihr anvertraute Gut zu bewahren.
Quelle
- Esterl, Franz: Chronik des adeligen Benediktiner-Frauen-Stiftes Nonnberg in Salzburg. Vom Entstehen desselben bis zum Jahre 1840 aus den Quellen bearbeitet., Verlag Franz Xaver Duyle, Salzburg 1841 (bei Google Books)