"Secret Garden"
Das Projekt "Secret Garden" 2026 ist ein geplantes Projekt des deutschen Kulturmanager Walter Smerling und des ehemaligen Salzburger Vizebürgermeisters und spätere Verbund-Manager Karl Gollegger 2026.
Über das Projekt
Von Mitte Juli bis Ende August 2026 sollen fünf Skulpturen des spanischen Bildhauers Jaume Plensa auf dem Residenzplatz in der Salzburger Altstadt um den Residenzbrunnen gruppiert werden. Jaume Plensa ist auf diesem Walk of Modern Art mit der "Awilda" in der Dietrichsruh an der Sigmund-Haffner-Gasse vertreten. Ähnlich große Frauenköpfe sind nun als temporäre Präsentation für den Residenzplatz vorgesehen - der Titel des Projekts lautet "Secret Garden".
Die fünf Köpfe stünden für die fünf Kontinente. Warum heißt das Projekt "Secret Garden" (Geheimer Garten)? Der Künstler habe den Titel gewählt, sagt Walter Smerling. Diese geheimnisvollen Figuren seien assoziationsreich, der geheime Garten finde also in den Betrachtern statt.
Walter Smerling und Karl Gollegger waren treibende Kräfte für das "Kunstprojekt Salzburg", für das von 2002 bis 2011 zwölf Kunstwerke im öffentlichen Raum realisiert worden sind.
Das über Mäzene finanzierte "Kunstprojekt Salzburg" war über die dafür gegründete Salzburg Foundation umgesetzt worden. Diese ist mittlerweile aufgelöst, die Kunstwerke hat das Unternehmen Würth des Industriellen Reinhold Würth übernommen.
Das neue Projekt wird über die von Walter Smerling vor fast 40 Jahren gegründete und seither geführte Stiftung für Kunst und Kultur e. V. in Bonn abgewickelt. Diese hat zuletzt auch andere Projekte von Kunst im öffentlichen Raum realisiert - etwa das "Kunstprojekt Bonn" mit sechs Skulpturen im öffentlichen Raum oder das auf zehn Jahre angelegte Projekt für Kunst an deutschen Bahnhöfen - bisher in Berlin, Frankfurt sowie Kassel und als Nächstes in Osnabrück und Köln.
Der Salzburger Residenzplatz war bereits mehrmals Schauplatz für Kunst im öffentlichen Raum, etwa 2006 beim Festival Kontra.com mit dem umgedrehten Hubschrauber der italienischen Künstlerin Paola Pivi. Legendär waren die Skulpturen Pino Castagnas im Sommer 1979 auf Residenz-, Dom- und Kapitelplatz, die der einstige Pressechef der Salzburger Festspiele und Kunstverleger Hans Widrich organisiert hatte. Anlass war die einstige Begründung der Städtepartnerschaft von Salzburg und Verona. Die damals von Pino Castagna der Stadt Salzburg geschenkte Skulptur "Specchio della coscienza" ("Spiegel des Gewissens") steht nun bei der Universität Mozarteum.
Quelle
- www.sn.at, 16. Jänner 2025, ein Beitrag von Hedwig Kainberger