Bürgergarde der Stadt Salzburg

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Datei:Buergergarde Salzburg Rupertikirtag.jpg
Bürgergarde der Stadt Salzburg am Rupertitag 2011
Teilnahme der Salzburger Bürgergarde bei der Brauchtumsmesse 2009

Die Bürgergarde der Stadt Salzburg blickt auf eine sehr lange Geschichte und Tradition zurück.

Geschichte

Bereits 1287 wurden den Bürgern Salzburgs mit dem Sühnebrief von Erzbischof Rudolf I. von Hohenegg erstmals (politische) Rechte zugestanden. Damit war auch die Geburtsstunde der Bürgergarde angebrochen, die damals eine militärische Funktion zum Schutz der Stadt inne hatte.

1488 wurde dann eine Wachmannschaft der Bürgergarde auf der Bürgerwehr am Mönchsberg erwähnt, aus der nach deren Auflösung 1816 die heutige Bürgergarde der Stadt Salzburg hervorgegangen ist.

Bereits 200 Mann zählte die Bürgergarde im Jahr 1600. 1 200 waren es dann im Österreichischen Erbfolgekrieg[1].

Die sich im Laufe der Zeit ändernden militärischen Strategien ließen die Bedeutung der Bürgergarde zunächst schwinden. 1979 bewirkte Kommerzialrat Erwin Markl die Wiedergründung der Bürgergarde. Sie widmet sich seither dem Aspekt der Traditionspflege und wirkt bis heute bei großen Ereignissen mit, wie zum Beispiel an der Georgi-Kirchweih, der Umrahmung der Festspieleröffnung oder auch der alljährlichen Martini-Feier, mit der dem Stadtpatron, dem heiligen Martin, gedacht wird.

Sie ist in der Riedenburgkaserne stationiert, wo alle 14 Tage exerziert wird und der Gardeabend stattfindet. Derzeit zählt die Bürgergarde der Stadt Salzburg 150 Mitglieder, von denen 80 uniformiert sind.

Bildergalerie

Quellen

Weblinks

Fußnoten