Pfarrkirche zum hl. Laurentius in Kleinarl

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Die Pfarrkirche zum hl. Laurentius in Kleinarl in der Pongauer Gemeinde Kleinarl ist dem Hl. Laurentius geweiht.

Geschichte

Die gotische Kirche zum Hl. Laurentius wurde unter Vikar Thomas Kirchbichler von Radstadt durch Bischof Silvester von Chiemsee am 24. August 1443 geweiht. Sie wurde mehrfach durch den Kreuzsalerbach stark beschädigt und im Jahre 1730 fast vollständig zerstört. Nur das Portal und ein kleiner anschließender teil blieb unversehrt.

1775 wurde die Kirche auf Kosten der Kirchen Altenmarkt und Wagrain wieder aufgebaut und nach Osten hin verlängert. Am 10. August 1884, dem Laurenzitag, wurde sie durch Fürsterzbischof Franz Albert Eder neuerlich geweiht.

1891 wurde Kleinarl eine selbständige Pfarre. Davor war die Kirche zum Hl. Laurentius bis 1487 Filialkirche von Altenmarkt und bis 1739 von Wagrain. 1739 wurde Wagrain Vikariat.

1905 fand eine größere Renovierung unter Pfarrer Josef Seiwald statt, eine weitere folgte 1952 unter Pfarrer Johann Gelb.

Kirchenrundgang

Hochaltar

Das Altarbild von Josef Schranz stammt aus dem Jahre 1775. Ebenso die Statuen St. Ulrich und St. Leonhard. Der Tabernakel stammt aus dem Jahre 1884. Die Statue St. Sebastian wurde im 18. Jahrhundert hergestellt.

Kreuzweg

Bezüglich des Kreuzweges gibt es keine genauen Aufzeichnungen in der Pfarrchronik. Vermutlich stammt er aus dem frühen 19. Jahrhundert.

Glocken

Ursprünglich gab es nur eine Glocke mit einem Gewicht von 114 Kilogramm. 1950 wurde eine zweite Glocke, mit einem Gewicht von 217 Kilogramm angeschafft. Sie wurde am 24. April von Weihbischof Dr. Johannes Filzer geweiht.

Quellen

  • Informationsblatt der Pfarre Kleinarl
  • Homepage der Gemeinde Kleinarl