Autobahnanschlussstelle Salzburg-Süd
Die Autobahnanschlussstelle Salzburg-Süd ist ein Autobahn/Bundesstraßen-Knoten südwestlich der Stadt Salzburg im Gemeindegebiet von Anif.
Geschichte
Am 13. September 1941 erfolgt die Freigabe der ersten beiden Autobahnabschnitte in der „Ostmark“: von der Behelfs-Anschlussstelle Schwarzbach, etwa 0,7 km westlich der Grenze am Walserberg, bis Salzburg-Mitte sowie vom Knoten Walserberg-Dreieck bis zur Anschlussstelle Salzburg Süd bei Anif-Grödig.
Bis 1942 waren die Teilstücke bis Anschlussstelle Salzburg Süd (heute zur Tauernautobahn gehörend) und bis Salzburg-Mitte mit insgesamt 13 Kilometern Länge fertiggestellt. Danach wurden die Bauarbeiten kriegsbedingt eingestellt.
1968 begann man wieder mit der Planung der Fortführung der Autobahntrasse Richtung Süden als Tauernautobahn A10. Bis zur Inbetriebnahme des ersten Teilstücks endete die Autobahn offiziell mit der Autobahnanschlussstelle Salzburg-Süd. Man konnte allerdings noch einige Hundert Meter weiter bis zu jener Stelle fahren, wo sich heute der Maximarkt Anif befindet.
Autobahn als Rennstrecke
Die Autobahn war im Bereich der Autobahnanschlussstelle Salzburg-Süd von 1966 bis 1969 Austragungsort von Motorradrennen, das unter dem Namen 1. Mai Rennen bekannt wurde. Auch fanden mehrmals Rekordfahrten im Bereich dieser Anschlussstelle statt, bevor die Autobahn weiter gebaut wurde.
Ausbau 2011
Am 13. September 2011 begann die Asfinag mit den Vorarbeiten für den Bau einer provisorischen Brücke über die Autobahnfahrbahnen. Denn es werden 6,2 Millionen Euro in den Neubau der Autobahnanschlussstelle Salzburg-Süd investiert. Allein 4,8 Millionen reine Baukosten. Es wird eine neue Brückenkonstruktion aus Spannbeton zwischen November 2011 und April 2012 errichtet.
Der Abriss der alten Brücke wird während zweier Nächte erfolgen. Um 400.000 Euro errichtet die Asfinag einen 700 m langen Lärmschutz ab der Brücke in Fahrtrichtung Villach.
Quellen
- Salzburgwiki-Artikel
- Bezirksblätter, Ausgabe Flachgau Süd, 14. September 2011