Wolfgang Karl Graf Überacker
Wolfgang Karl Graf Überacker (* 10. Oktober 1732 in Sighartstein[1]; † 24. Mai 1799 in Seekirchen) war Stiftspropst von Seekirchen.
Leben
Wolfgang Karl Graf Überacker war der Sohn von Wolfgang Franz Graf Überacker (* 5. November 1706; † 13. März 1776) und seiner Frau Maria Rosa, geborene Freiin von Leonrod (* 1707; † 25. November 1750). Er studierte von 1750 bis 1754 am Collegium Germanicum in Rom und wurde am 1. August 1755 zum Priester geweiht. Er wurde am 23. April 1762 zum Stiftspropst ernannt und sollte es für mehr als zwei Jahrzehnte bleiben. Unter seiner Ägide wurden die vier Seitenaltäre der Stiftskirche Seekirchen am 1. Mai 1771 von Fürsterzbischof Schrattenbach eingeweiht. Außerdem ließ er in Eugendorf (1787) und Plainfeld (1799) eigene Vikariate errichten, die den Bewohnern dieser Ortschaften tägliche Messen in ihren neu erbauten Kirchen ermöglichen würden.
Mit dem Bau der Pfarrkirche St. Leonhard in Plainfeld wurde 1798 begonnen, Überacker erlebte die Fertigstellung nicht mehr.
1782 ließ Überacker ein genaues Urbar des Stiftsbesitzes Seekirchens anlegen.
Siehe auch
Quelle
- Dopsch, Elisabeth und Dopsch, Heinz (Hrsg.): 1300 Jahre Seekirchen. Geschichte und Kultur einer Salzburger Marktgemeinde, Marktgemeinde Seekirchen, 1996
Einzelnachweise
| Vorgänger |
Stiftsvorstände des Kollegiatstifts Seekirchen 1762–1799 |
Nachfolger |