Salzburger Volksgarten

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Datei:Salzburger Volksgarten.jpg
Blick auf den kleinen Weiher

Der Salzburger Volksgarten liegt im Salzburger Stadtteil Parsch nächst dem Raum Äußerer Stein und bietet den Bürgern verschiedene Einrichtungen.

Geschichte

Der Raum des heutigen Volksgarten hieß ursprünglich Brodhäuslau. Das namensgebende Häuschen gehörte einst zum Gut Münchhausen und befand sich nördlich des heutigen Gasthofes Steinlechner. Dieser Raum wurde 1898 zu Ehren Kaiser Franz Josephs grundlegend neu gestaltet und der neue Park anlässlich der 50. Wiederkehr des Tages der Thronbesteigung des Kaisers unter dem Namen Franz-Josef-Park der Bevölkerung übergeben. Seit dem Ende der Monarchie wurde der Park in bewusster Distanzierung von monarchistischen Vorbildern auch Volksgarten genannt. 1939 wurde der Name Volksgarten offiziell eingeführt. Nach dem Krieg wurde zwar der Großteil des Parks wieder Franz-Josef-Park genannt, nur der Raum um das Volksgartenbad und südöstlich angrenzende Bereiche behielten den alten Namen. Bis heute wird in der Bevölkerung der gesamten Park aber "Volksgarten" genannt. An dem kleinen Weiher gab es einst ein Gasthaus, auf dem Weiher konnte man mit kleinen Booten rudern.

Am 2. September 1945 fand am ASKÖ-Sportplatz im Salzburger Volksgarten das erste Nachkriegs-Fußball-Länderspiel, Salzburg gegen Oberösterreich, statt. Und am 21. April 1946 eröffnet der Salzburger Vergnügungspark auf seinem alten Standplatz im Volksgarten wieder seinen Betrieb. Am 19. Juni 1949 veranstaltet der Salzburger Kriegsopferverband zugunsten der Kriegsopfer im Volksgarten vor mehr als 10.000 Menschen eine Riesentombola mit einem Puch-Motorrad als Hauptpreis.

Volksgarten heute

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Quelle