Marie Valerie Mathilde Amalie von Habsburg-Lothringen

Maria Valeria von Habsburg-Lothringen, 1890
Die Erzherzogin mit ihrer Familie (um 1905).

Erzherzogin Marie Valerie Mathilde Amalie von Habsburg-Lothringen (* 22. April 1868 in Ofen (Buda-Pest), Ungarn; † 6. September 1924 in Wallsee, ) war das vierte und letzte Kind des österreichisch-ungarischen Herrscherpaars Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth von Österreich. Sie war mit Erzherzog Franz Salvator von Österreich-Toskana (* 21. August 1866 in Altmünster, ; † 20. April 1939 in Wien) verheiratet.

Salzburgbezug

Am 3. August 1885 besuchte die Erzherzogin den Gaisberg sowie die beiden Hotels von Joseph Cathrein, Hotel Gaisbergspitze und Hotel Zistelalm. Sie sprach sich dabei höchst befriedigt über die ebenso geschmackvolle wie praktische Einrichtung beider Etablissements aus. Schließlich benutzte die Erzherzogin die neue Telefonleitung und erteilte vom Gaisberg den Auftrag, es möge an Ihre Majestät Elisabeth von Österreich ein Telegramm geschickt werden, welches Allerhöchst derselben das Wohlbefinden Ihrer Tochter melden soll.[1]

Ihr Sohn Clemens Salvator starb am 20. August 1974 in der Stadt Salzburg und fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof Aigen.

Das Marie-Valerie-Haus, eine historische Schutzhütte und Gasthaus in 1 588 m ü. A. im Naßfelder Tal bei Sportgastein im Pongau, ist nach ihr benannt worden.

Quellen

Einzelnachweis

  1. ANNO, "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 3. August 1885, Seite 2