Josef Gron: Unterschied zwischen den Versionen

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Gron gehörte dem katholischen Glauben an, verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Kellner und lebte bis Anfang der [[1920er]] Jahre in Salzburg, dann in Italien. Er war verheiratet mit Christina Mussionatto, mit der er die beiden Kinder Walter (* [[10. Juni]] [[1926]]) und Margherita (* [[11. Oktober]] [[1931]]), bekam.  
Gron gehörte dem katholischen Glauben an, verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Kellner und lebte bis Anfang der [[1920er]] Jahre in Salzburg, dann in Italien. Er war verheiratet mit Christina Mussionatto, mit der er die beiden Kinder Walter (* [[10. Juni]] [[1926]]) und Margherita (* [[11. Oktober]] [[1931]]), bekam.  


Ab Juli 1936 lebte Gron, von Gattin und Kindern getrennt, in Salzburg, wo er nach wie vor als Kellner arbeitete. In der [[Bergstraße]] Nr. 21 war er als wohnhaft gemeldet. Am [[20. Mai]] [[1938]] erfolgte die Verhaftung durch die Gestapo. Von Salzburg aus wurde Gron am [[17. Juni]] desselben Jahres nach Dachau gebracht, wo er etwas mehr als ein Jahr blieb. Am [[27. September]] [[1939]] führte sein Weg weiter in das KZ Flossenbürg, später am [[2. März]] [[1940]] zurück nach Dachau.  
Ab Juli 1936 lebte Gron, von Gattin und Kindern getrennt, in Salzburg, wo er nach wie vor als Kellner arbeitete. In der [[Bergstraße]] Nr. 21 war er als wohnhaft gemeldet. Am [[20. Mai]] [[1938]] erfolgte die Verhaftung durch die Gestapo. Von Salzburg aus wurde Gron am [[17. Juni]] desselben Jahres nach Dachau gebracht, wo er etwas mehr als ein Jahr interniert blieb. Am [[27. September]] [[1939]] wurde er in das KZ-Flossenbürg überstellt.


Aufgrund der Tatsache, dass Gron entweder schwer erkrankte oder misshandelt worden war und infolgedessen nicht mehr als arbeitstauglich galt, kam er am [[22. Jänner]] 1942 nach Schloss Hartheim, am gleichen Tag durch die [[NS-Euthanasie]] sein Leben verlor. Laut Polizeimelderegister starb Gron offiziell am [[17. März]] 1942.  
Aufgrund der Tatsache, dass Gron entweder schwer erkrankte oder misshandelt worden war und infolgedessen nicht mehr als arbeitstauglich galt, kam er am [[22. Jänner]] 1942 nach Schloss Hartheim, wo er am gleichen Tag durch die [[NS-Euthanasie]] sein Leben verlor. Laut Polizeimelderegister starb Gron offiziell am [[17. März]] 1942.  


Zum Andenken an Josef Gron wurde am [[2. Juli]] [[2014]] in der [[Bergstraße]] Nr. 8 ein [[Stolperstein]] verlegt.
Zum Andenken an Josef Gron wurde am [[2. Juli]] [[2014]] in der [[Bergstraße]] Nr. 8 ein [[Stolperstein]] verlegt.