Großes Wiesbachhorn: Unterschied zwischen den Versionen
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Das '''Große Wiesbachhorn''' ist mit 3 564 [[m ü. A.]] der dritthöchster Gipfel der [[Glocknergruppe]] in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] im [[Pinzgau]] und seit 2014 der höchste Gipfel auf [[Salzburg (Bundesland)|Salzburger]] Gebiet.<ref>siehe [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E353546%7E362987%7E358733%7E361019%7E%40355959%7C362039%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496 AMap], Suchvergleich Großvenediger - Großes Wiesbachhorn ergibt Großvenediger in Osttirol</ref> | Das '''Große Wiesbachhorn''' ist mit 3 564 [[m ü. A.]] der dritthöchster Gipfel der [[Glocknergruppe]] in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] im [[Pinzgau]] und seit 2014 der höchste Gipfel auf [[Salzburg (Bundesland)|Salzburger]] Gebiet.<ref>siehe [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E353546%7E362987%7E358733%7E361019%7E%40355959%7C362039%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496 AMap], Suchvergleich Großvenediger - Großes Wiesbachhorn ergibt Großvenediger in Osttirol</ref> | ||
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Es befindet sich zwischen dem [[Kapruner Tal|Kapruner]] und dem [[Fuscher Tal]], etwa zwischen [[Ferleiten]] und dem [[Stausee Mooserboden]]. Im nördlichen Gipfelbereich ist es [[Gletscher|vergletschert]]. Südlich des markanten Berggipfels befinden sich die [[Bratschenköpfe]], südwestlich die [[Klockerin]]. | Es befindet sich zwischen dem [[Kapruner Tal|Kapruner]] und dem [[Fuscher Tal]], etwa zwischen [[Ferleiten]] und dem [[Stausee Mooserboden]]. Im nördlichen Gipfelbereich ist es [[Gletscher|vergletschert]]. Südlich des markanten Berggipfels befinden sich die [[Bratschenköpfe]], südwestlich die [[Klockerin]]. | ||
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| + | * [[Heinrich-Schwaiger-Haus]], 2 802 m ü. A. | ||
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Version vom 27. Oktober 2017, 15:04 Uhr
Das Große Wiesbachhorn ist mit 3 564 m ü. A. der dritthöchster Gipfel der Glocknergruppe in den Hohen Tauern im Pinzgau und seit 2014 der höchste Gipfel auf Salzburger Gebiet.[1]
Geografie
Es befindet sich zwischen dem Kapruner und dem Fuscher Tal, etwa zwischen Ferleiten und dem Stausee Mooserboden. Im nördlichen Gipfelbereich ist es vergletschert. Südlich des markanten Berggipfels befinden sich die Bratschenköpfe, südwestlich die Klockerin.
Geschichte
Nach Carl Freiherr von Moll [2] erreichten bereits Ende des 18. Jahrhunderts die Fuscher Bauern Zanker und Zorner den Gipfel des Wiesbachhorns.
Am 13. September 1841 bestieg unterschiedlichen Quellen zufolge der Salzburger (und ab 1850 Prager) Erzbischof Kardinal Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg mit Pfarrer A. Embacher und fünf Begleitern von Ferleiten aus das Wiesbachhorn. Nach ihm ist die 1882 erstmals erbaute Schwarzenberghütte (von 1897 bis 1983 Mainzer Hütte) benannt.
Am 15. Juli 1924 bezwangen die beiden Münchner Franz Riegele und Willo Welzenbach die bis dahin aus unbesteigbar geltende Nordwestwand. Welzenbach verwendete dafür eigens geschmiedete "Eisnägel" - aus denen sich im Laufe der Zeit die Eisschrauben entwickelten.
Der heutige Normalweg führt von den beiden Staumauern des Mooserbodens über den Haushofer-Weg (Nr. 718) zum Heinrich-Schwaiger-Haus und über die Fochetzköpfe am Kaindlgrat (Firn und/oder Fels bis Schwierigkeit Alpinskala 1) zum Gipfel.
2016 bildete der Gipfel den Fokus einer Ausstellung Die höchsten Salzburger entlang der Großglockner Hochalpenstraße.
In der Nacht auf den 20. Oktober 2017 stürtzen 150 000 Tonnen Gestein von einer Flanke auf der Ferleitental-Seite mehr als 200 Meter im freien Fall ab und landeten auf einer Gletscherzunge. Landesgeologe Gerald Valentin: "Wir haben das vor einigen Wochen bei dem Felssturz in Graubünden in der Schweiz gesehen: Solche Kubaturen können beim Aufprall den darunter liegenden Gletscher zum Schmelzen bringen. Ein ähnliches Ereignis hätte auch am Großen Wiesbachhorn eine gewaltige Mure ausgelöst, die bis in das bewohnte Gebiet gereicht hätte."[3]
Die Energie des Aufpralls war so gewaltig, dass das Gestein noch zwei Kilometer weiter in Richtung Ferleitental rutschte.
Berghütte
- Heinrich-Schwaiger-Haus, 2 802 m ü. A.
Quellen
- www.alpenverein.at
- aeiou Österreich
- Buch Großglockner Saumpfad Römerweg Hochalpenstraße
Fußnoten
- ↑ siehe AMap, Suchvergleich Großvenediger - Großes Wiesbachhorn ergibt Großvenediger in Osttirol
- ↑ Carl Freiherr von Moll: Molls Jahrbuch für Berg- und Hüttenkunde, Band V, Salzburg 1801, S. 241
- ↑ Quelle salzburger nachrichten online, abgefragt am 27. Oktober 2017