Günther Leiner: Unterschied zwischen den Versionen

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Prof. Dr. med. '''Günther Leiner''' (* [[10. August]] [[1939]] in Axams) war Chefarzt des [[Kurzentrum Bad Hofgastein|Kurzentrums Bad Hofgastein]] und vom 5. November 1990 bis zum 31. Oktober 2001
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Prof. Dr. med. univ. '''Günther Leiner''' (* [[10. August]] [[1939]] in Axams) war Ärztlicher Leiter des [[Kurzentrum Bad Hofgastein|Kurzentrums Bad Hofgastein]] und vom 5. November 1990 bis zum 31. Oktober 2001 [[ÖVP]]-Abgeordneter zum [[Nationalratsabgeordneter|Nationalrat]].
[[ÖVP]]-Abgeordneter zum [[Nationalratsabgeordneter|Nationalrat]].
 
  
==Leben==
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== Leben ==
Nach seinem Medizinstudium an der Universität Innsbruck 1964-1972 ließ sich Dr. Leiner zum Facharzt für Innere Medizin an der Universitätsklinik in Innsbruck ausbilden.
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Nach der Schulausbildung und einem Studium der Pädagogik und der Philosophie in Wien, wechselte er an die Universität Innsbruck, wo er von 1964 bis 1972 das Studium der Medizin absolvierte und zum Doktor der gesamten Heilkunde promovierte. Ebendort absolvierte Dr. Leiner bis 1979 die Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin. Er war Pfadfinder und spielt in seiner Freizeit gern Golf.
  
1979 kam er nach Bad Hofgastein und war dort 1979-1991 Chefarzt des Kurzentrums Bad Hofgastein sowie 1984-2017 ärztlicher Leiter der Dialyse-Station im Kurzentrum Bad Hofgastein und Internist, ab 1991 auch Primar des Institutes für Rheumatologie, Rehabilitation und Ganzheitsmedizin in Bad Gastein.
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1979 kam er nach Bad Hofgastein und war dort von 1979 bis 1991 Ärztlicher Leiter des [[Kurzentrum Bad Hofgastein|Kurzentrums Bad Hofgastein]] sowie von 1984 bis 1991 Ärztlicher Leiter des Ambulatoriums für physikalische Medizin, sowie praxisführender Facharzt für Innere Medizin im Kurzentrum Bad Hofgastein.  
  
1988 gründete er das [[Salzburger Hilfswerk]] und war bis 2009 dessen Präsident sowie langjähriger Vizepräsident des [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfswerk_Österreich Österreichischen Hilfswerkes].
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Von 1992 bis 2004 war Dr. Leiner in [[Bad Gastein]] dann Ärztlicher Leiter des [[Stiftung Kurtherme Badehospiz Bad Gastein|Unterwassertherapiestation]] am [[Kurtherme Badehospiz]], dem späteren Institut für Rheumatologie, Rehabilitation und Ganzheitsmedizin.  
  
{{PAGENAME}} war während seiner Zeit als Abgeordneter langjähriger Gesundheitssprecher des ÖVP-Parlamentsklubs sowie Gründer und Präsident (heute Ehrenpräsident) des [[European Health Forum Gastein| Europäischen Gesundheitsforum in Gastein]].
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Der Mediziner {{PAGENAME}} war viele Jahre Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Balneologie und Medizinische Klimatologie, sowie Generalsekretär des Dachverbands der Österreichischen Ärzte für Ganzheitsmedizin. In der [[Forschungsinstitut Gastein-Tauernregion|Radonforschung]] leistete er fünf wissenschaftliche Arbeiten.
  
Er war Pfadfinder und spielt in seiner Freizeit gern Golf.
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1988 war er Initiator für das [[Salzburger Hilfswerk]] und bis 2009 dessen Präsident sowie langjähriger Vizepräsident des [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfswerk_Österreich Österreichischen Hilfswerkes].
  
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Der Politiker {{PAGENAME}} war von 1990 bis 2001 mehr als elf Jahre lang Abgeordneter zum Nationalrat und langjähriger Gesundheitssprecher des ÖVP-Parlamentsklubs. Er war auch Bezirksparteiobmann-Stellvertreter der ÖVP Pongau und Landesobmann-Stellvertreter der [[ÖAAB Salzburg]].
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Eines seiner großen Anliegen war die Idee der gemeinsamen Gesundheits- und Sozialsprengel und damit die flächendeckende Versorgung mit zeitgemäßen Gesundheits- und Sozialeinrichtungen als Ergänzung – gerade auch hinsichtlich Prävention und Nachsorge – zu den [[Krankenanstalt|Krankenanstalten]].
  
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Die Mitgliedschaft Österreichs in der Europäischen Union ab 1995 war für ihn das Signal, in der medizinischen Wissenschaft und in der Gesundheitspolitik bewusst die gemeinsame europäische Dimension in die Debatte hereinzunehmen. Ergebnis seiner Erkenntnisprozesse war die Initiierung und Gründung des [[European Health Forum Gastein]]. Das jährlich veranstaltete Forum wurde über zwei Jahrzehnte hinweg zur wichtigsten gesundheitspolitischen Veranstaltung und zum bedeutendsten Dialogforum zu dieser Thematik in der gesamten Europäischen Union. Leiner war Präsident des European Health Forum Gastein und ist heute Ehrenpräsident.
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: 1993 wurde ihm der Berufstitel "Medizinalrat" verliehen.
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: 2017 wurde ihm das [[Ehrenzeichen des Landes Salzburg]] verliehen.
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== Quellen ==
 
* [https://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_00840/ www.parlament.gv.at/WWER/PAD_00840/]
 
* [https://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_00840/ www.parlament.gv.at/WWER/PAD_00840/]
 
* Salzburger Nachrichten, Lokalausgabe vom 12.07.2017: "Nachfolgerin gefunden: Arzt kann mit 78 in Pension gehen" (Thomas Auinger).
 
* Salzburger Nachrichten, Lokalausgabe vom 12.07.2017: "Nachfolgerin gefunden: Arzt kann mit 78 in Pension gehen" (Thomas Auinger).
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* [http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=58853 Landeskorrespondenz, 4.10.2017]
  
 
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Version vom 4. Oktober 2017, 15:53 Uhr

Prof. Dr. med. univ. Günther Leiner (* 10. August 1939 in Axams) war Ärztlicher Leiter des Kurzentrums Bad Hofgastein und vom 5. November 1990 bis zum 31. Oktober 2001 ÖVP-Abgeordneter zum Nationalrat.

Leben

Nach der Schulausbildung und einem Studium der Pädagogik und der Philosophie in Wien, wechselte er an die Universität Innsbruck, wo er von 1964 bis 1972 das Studium der Medizin absolvierte und zum Doktor der gesamten Heilkunde promovierte. Ebendort absolvierte Dr. Leiner bis 1979 die Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin. Er war Pfadfinder und spielt in seiner Freizeit gern Golf.

1979 kam er nach Bad Hofgastein und war dort von 1979 bis 1991 Ärztlicher Leiter des Kurzentrums Bad Hofgastein sowie von 1984 bis 1991 Ärztlicher Leiter des Ambulatoriums für physikalische Medizin, sowie praxisführender Facharzt für Innere Medizin im Kurzentrum Bad Hofgastein.

Von 1992 bis 2004 war Dr. Leiner in Bad Gastein dann Ärztlicher Leiter des Unterwassertherapiestation am Kurtherme Badehospiz, dem späteren Institut für Rheumatologie, Rehabilitation und Ganzheitsmedizin.

Der Mediziner Günther Leiner war viele Jahre Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Balneologie und Medizinische Klimatologie, sowie Generalsekretär des Dachverbands der Österreichischen Ärzte für Ganzheitsmedizin. In der Radonforschung leistete er fünf wissenschaftliche Arbeiten.

1988 war er Initiator für das Salzburger Hilfswerk und bis 2009 dessen Präsident sowie langjähriger Vizepräsident des Österreichischen Hilfswerkes.

Der Politiker Günther Leiner war von 1990 bis 2001 mehr als elf Jahre lang Abgeordneter zum Nationalrat und langjähriger Gesundheitssprecher des ÖVP-Parlamentsklubs. Er war auch Bezirksparteiobmann-Stellvertreter der ÖVP Pongau und Landesobmann-Stellvertreter der ÖAAB Salzburg. Eines seiner großen Anliegen war die Idee der gemeinsamen Gesundheits- und Sozialsprengel und damit die flächendeckende Versorgung mit zeitgemäßen Gesundheits- und Sozialeinrichtungen als Ergänzung – gerade auch hinsichtlich Prävention und Nachsorge – zu den Krankenanstalten.

Die Mitgliedschaft Österreichs in der Europäischen Union ab 1995 war für ihn das Signal, in der medizinischen Wissenschaft und in der Gesundheitspolitik bewusst die gemeinsame europäische Dimension in die Debatte hereinzunehmen. Ergebnis seiner Erkenntnisprozesse war die Initiierung und Gründung des European Health Forum Gastein. Das jährlich veranstaltete Forum wurde über zwei Jahrzehnte hinweg zur wichtigsten gesundheitspolitischen Veranstaltung und zum bedeutendsten Dialogforum zu dieser Thematik in der gesamten Europäischen Union. Leiner war Präsident des European Health Forum Gastein und ist heute Ehrenpräsident.

Ehrungen

1993 wurde ihm der Berufstitel "Medizinalrat" verliehen.
2017 wurde ihm das Ehrenzeichen des Landes Salzburg verliehen.

Quellen