Grand Café Winkler: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Es war dann über Jahrzehnte ein beliebtes Tanzcafé und Ausflugsziel hoch über den [[Salzburger Dächer|Dächern]] der Altstadt. Es befand sich im Besitz der [[Wirtschaftskammer Salzburg]] und war auch für die praktische Ausbildung der [[Tourismusschulen Salzburg | + | Es war dann über Jahrzehnte ein beliebtes Tanzcafé und Ausflugsziel hoch über den [[Salzburger Dächer|Dächern]] der Altstadt. Es befand sich im Besitz der [[Wirtschaftskammer Salzburg]] und war auch für die praktische Ausbildung der [[Tourismusschulen Salzburg – Klessheim]] verwendet worden. |
| − | In den [[1970er]] Jahren kam es zu einem Totalumbau der gesamten Anlage und es ging der Charme des Cafés fast völlig verloren. Von [[1977]] | + | In den [[1970er]] Jahren kam es zu einem Totalumbau der gesamten Anlage und es ging der Charme des Cafés fast völlig verloren. Von [[1977]]–[[1993]] befand sich dann das [[Casino Salzburg]] neben einem Restaurant- und Caféhausbetrieb in dem neu errichteten Gebäude. Auch das berühmte [[Panorama Museum|Panorama]] von [[Johann Michael Sattler]] fand Platz in der eigens dafür in den Fels gehauenen Eingangshalle. |
Ende der [[1990er]] Jahre kam aber dann der endgültige Abbruch dieses legendären Cafés, um Platz für ein sehr umstrittenes Bauobjekt zu schaffen: für das [[Museum der Moderne]]. | Ende der [[1990er]] Jahre kam aber dann der endgültige Abbruch dieses legendären Cafés, um Platz für ein sehr umstrittenes Bauobjekt zu schaffen: für das [[Museum der Moderne]]. | ||
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Version vom 26. Januar 2008, 14:06 Uhr
Das Grand Café Winkler war ein Terrassen-Café auf dem Mönchsberg in der Altstadt von Salzburg.
Geschichte
Schon mit der Errichtung des ersten Mönchsbergaufzuges, der noch außen am Berg hinauf geführt wurde, entstand eine Gaststätte.
Im Zuge des Liftneubaues wurde diese Gaststätte zum Grand Café Winkler umgebaut. Es wird am 9. August 1947 nach viermonatiger Bauzeit eröffnet. Es beherbergt ein Restaurant, ein Konzertcafé und eine Bar. Am Eröffnungstag transportiert der alte „Elektrische Aufzug“ 4000 Personen.
Es war dann über Jahrzehnte ein beliebtes Tanzcafé und Ausflugsziel hoch über den Dächern der Altstadt. Es befand sich im Besitz der Wirtschaftskammer Salzburg und war auch für die praktische Ausbildung der Tourismusschulen Salzburg – Klessheim verwendet worden.
In den 1970er Jahren kam es zu einem Totalumbau der gesamten Anlage und es ging der Charme des Cafés fast völlig verloren. Von 1977–1993 befand sich dann das Casino Salzburg neben einem Restaurant- und Caféhausbetrieb in dem neu errichteten Gebäude. Auch das berühmte Panorama von Johann Michael Sattler fand Platz in der eigens dafür in den Fels gehauenen Eingangshalle.
Ende der 1990er Jahre kam aber dann der endgültige Abbruch dieses legendären Cafés, um Platz für ein sehr umstrittenes Bauobjekt zu schaffen: für das Museum der Moderne.
Das heutige Objekt ist mit dem Mönchsbergaufzug sowie zu Fuß über den Festungs-, den Mönchsberg und von Mülln erreichbar.
Quelle
- Eigenartikel Peter Krackowizer mit Ergänzungen von diversen Internetseiten