Hellbrunner Allee: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Hellbrunner Allee wurde von [[1613]] bis [[1615]] im Zuge des von Fürsterzbischof Markus Sittikus in Auftrag gegebenen und im Geiste der [[Renaissance|Spätrenaissance]] ausgeführten Baus | Die Hellbrunner Allee wurde von [[1613]] bis [[1615]] im Zuge des von Fürsterzbischof Markus Sittikus in Auftrag gegebenen und im Geiste der [[Renaissance|Spätrenaissance]] ausgeführten Baus von [[Schloss Hellbrunn]], samt der zugehörigen großzügigen Gartenanlage, angelegt. Zu diesem Schlossgarten gehören bzw. gehörten drei Teile: der geometrische Lustgarten, der große Jagdgarten und der naturnahe sakrale Garten im Süden. Hellbrunn besitzt die weltweit besterhaltenen [[Wasserspiele Hellbrunn|Renaissance-Wasserspiele]] nach italienischem Vorbild. | ||
Diese Allee war repräsentativer Zufahrtsweg mit weit ausgreifenden Landschaftsgärten zu beiden Seiten des fürstlichen, Baum bestandenen Weges. Der Grünraum beiderseits der Allee mit dem [[Hellbrunner Bach]] im Westen und dem (heute trockengefallenen) [[Eschenbach]] im Osten ist heute der weitum besterhaltene Renaissance-Landschaftsgarten Europas, die Hellbrunner Allee ist dabei die älteste erhaltene Allee Mitteleuropas und vermutlich sogar die weltweit älteste erhaltene herrschaftliche Allee. | Diese Allee war repräsentativer Zufahrtsweg mit weit ausgreifenden Landschaftsgärten zu beiden Seiten des fürstlichen, Baum bestandenen Weges. Der Grünraum beiderseits der Allee mit dem [[Hellbrunner Bach]] im Westen und dem (heute trockengefallenen) [[Eschenbach]] im Osten ist heute der weitum besterhaltene Renaissance-Landschaftsgarten Europas, die Hellbrunner Allee ist dabei die älteste erhaltene Allee Mitteleuropas und vermutlich sogar die weltweit älteste erhaltene herrschaftliche Allee. | ||