| − | |Das Gehäuse wurde, auf Anraten [[Josef Anton Singer|Pater Peter Singers]], 1862 nach [[Koppl]] gebracht und ist erhalten.<ref>Roman Schmeißner: ''Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau''. Diplomarbeit Pädagogische Hochschule Salzburg 1982, S. 52.</ref> | + | |Das Gehäuse wurde, auf Anraten [[Peter Singer|Pater Peter Singers]], 1862 nach [[Koppl]] gebracht und ist erhalten.<ref>Roman Schmeißner: ''Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau''. Diplomarbeit Pädagogische Hochschule Salzburg 1982, S. 52.</ref> |
| − | |Das Gehäuse stammt von Sebastian Eberl.<ref>''Orgel: Reich verziertes, großes, dreiteiliges Gehäuse. In der Mitte ist eine Uhr mit großem, rundem Zifferblatt eingebaut. An den vier Pilastern stehen auf Voluten vier Putten, zwei singend, zwei geigend. Auf dem in der Mitte rundbogig aufgebogenen Gesimse thronen König David mit der Harfe und zwei Engel mit Posaunen. Alle Figuren Holz, neu polychromiert, gute Arbeiten des Sebastian Eberl in Neumarkt, 1755. Reiche Verzierungen mit vergoldeten, geschnitzten Ranken, an den Seiten vergoldete Rocaillen''. In: ''Österreichische Kunsttopographie 10'': Die Denkmale des politischen Bezirkes Salzburg; 1. Band: Gerichtsbezirk Salzburg (ÖKT 10/1), hg. vom Kunsthistorischen Institute der k.k. Zentral-Kommission für Denkmalpflege, Wien 1913, S. 237.</ref> Die Orgel wurde 1886 von [[Orgelbauerfamilie Mauracher|Johann Mauracher]] stark verändert, zudem erhielt sie einen mechanischen Spieltisch. Mitte der 1980er-Jahre entfernte man diesen wieder zugunsten eines Spielschranks, ein Umstand, der den Eindruck der Uneinheitlichkeit des Instruments nicht behob sondern weiter verstärkte. | + | |Das Gehäuse stammt von Sebastian Eberl.<ref>''Orgel: Reich verziertes, großes, dreiteiliges Gehäuse. In der Mitte ist eine Uhr mit großem, rundem Zifferblatt eingebaut. An den vier Pilastern stehen auf Voluten vier Putten, zwei singend, zwei geigend. Auf dem in der Mitte rundbogig aufgebogenen Gesimse thronen König David mit der Harfe und zwei Engel mit Posaunen. Alle Figuren Holz, neu polychromiert, gute Arbeiten des Sebastian Eberl in Neumarkt, 1755. Reiche Verzierungen mit vergoldeten, geschnitzten Ranken, an den Seiten vergoldete Rocaillen''. In: ''Österreichische Kunsttopographie 10'': Die Denkmale des politischen Bezirkes Salzburg; 1. Band: Gerichtsbezirk Salzburg (ÖKT 10/1), hg. vom Kunsthistorischen Institute der k.k. Zentral-Kommission für Denkmalpflege, Wien 1913, S. 237.</ref> Die Orgel wurde 1886 von [[Johann Mauracher]] stark verändert, zudem erhielt sie einen mechanischen Spieltisch. Mitte der 1980er-Jahre entfernte man diesen wieder zugunsten eines Spielschranks, ein Umstand, der den Eindruck der Uneinheitlichkeit des Instruments nicht behob sondern weiter verstärkte. |
| − | | Nur das Gehäuse erhalten, das jetzt eine pneumatische Orgel von [[Albert Mauracher]] aus dem Jahre 1900 enthält. Die alte Orgel mit 6 Registern übertrug Rochus Egedacher 1759 in die Filialkirche St. Martin.<ref>Joseph Dürlinger: ''Historisch-statistisches Handbuch der Erzdiöcese Salzburg in ihren heutigen Grenzen''. Bd. 1/2: ''Das Decanat Tamsweg'', Salzburg 1863, S. 177.</ref> | + | | Nur das Gehäuse erhalten, das jetzt eine pneumatische Orgel von [[Albert Mauracher]] aus dem Jahre 1900 enthält. Die alte Josef Ignaz Meyenberg-Orgel mit 6 Registern übertrug Rochus Egedacher 1759 in die Filialkirche St. Martin.<ref>Joseph Dürlinger: ''Historisch-statistisches Handbuch der Erzdiöcese Salzburg in ihren heutigen Grenzen''. Bd. 1/2: ''Das Decanat Tamsweg'', Salzburg 1863, S. 177.</ref> |