Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt und hl. Michael: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:P1010986.JPG| Pfarramt Gnigl  
 
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Datei:P1010977.JPG|Kriegerdenkmal in Gnigl  
 
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Version vom 25. März 2014, 21:03 Uhr

Die Pfarrkirche vom Kühberg aus gesehen

Die Pfarrkirche Gnigl steht am Rand des historischen Ortskernes von des heutigen Salzburger Stadtteils Gnigl, in Obergnigl.

Geschichte

Der heutige Gnigler Friedhof hat in einem römerzeitlichen und einer bajuwarischen Reihengrabstätte würdige Vorfahren. Erstmals erwähnt ist eine Kapelle St. Michael in Gnigl erst 1585, diese Messkapelle, benannt nach einem im Mittelalter sehr beliebten Heiligen dürfte aber mittelalterlichen Ursprungs sein.

Der heutige Gnigler Friedhof wurde 1699 angelegt. Unter Erzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein wurde vermutlich nur ein Anbau an die bestehende Kapelle errichtet. Die Pläne für die neue Kirche stammten von Tobias Kendler. Dieser heute stehende Kirchbau wurde unter Fürsterzbischof Firmian 1731 begonnen, dann aber 1732 vorübergehend eingestellt. Ob die damals für den Weiterbau fehlenden Geldmittel mit hohen Ausgaben des Erzbischofs im Zusammenhang mit der Protestantenvertreibung standen, bleibt ungeklärt. Die Weihe der Kirche erfolgt 1738 durch Erzbischof Firmian. Die Kirche ist heute ein barocker Saalbau. Der dominante Turm mit Zwiebelhaube über dem Haupteingang ist als dominante Fassade vorgestellt. Der heutige Hochaltar von Sebastian Stumpfegger gefertigt, die Orgelempore und der Zwiebelturm wurden zwischen 1732 und 1738 ebenfalls unter Erzbischof Firmian errichtet. Einige Statuen stammen vom bekannten Bildhauer Josef Anton Pfaffinger. 1852 ist die Pfarre Gnigl selbständig.

Im Jahr 1700 wurde unweit der Kirche in Obergnigl die Luggaukapelle Unsere liebe Frau am Schnoderbach errichtet.

Am 3. Mai 1953 weiht Erzbischof Andreas Rohracher vier neue Glocken für die Pfarrkirche.

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