Eisenaueralm: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Eisenaueralm''' ist ein Almgebiet an den nordöstlichen Abhängen des [[Schafberg]]s im [[Salzkammergut]] im Gemeindegebiet von [[St. Gilgen]].
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Die '''Eisenaueralm''' ist ein Almgebiet an den nordöstlichen Abhängen des [[Schafberg]]s im [[Salzkammergut]] im nördlichen Gemeindegebiet von [[St. Gilgen]].
  
== Allgemeines ==
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== Geografie ==
Das Almgebiet befindet sich auf einer durchschnittlichen Höhe von 1 000 bis 1 100 [[m ü. A.]]. Die Buchberghütte ist auf 1 015 m ü. A.
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Das Almgebiet befindet sich auf einer durchschnittlichen Höhe von 1 000 bis 1 100 [[m ü. A.]]. Auf der Alm befinden sich sechs Almgebäude, zu denen eine nicht öffentliche [[Forststraße]] führt. Auf der Alm, das ein beliebtes Ausflugsziel sind, sind die Buchberghütte (1 015 m ü. A.) und die Kienberghütte im Sommer bewirtschaftet.  
  
 
Im Südosten erhebt sich mit 1 181 m ü. A. der Weinkogel.
 
Im Südosten erhebt sich mit 1 181 m ü. A. der Weinkogel.
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==Geschichte==
 
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[[Leopold Ziller (St. Gilgen)|Leopold Ziller]] beschreibt in seinem [[Aberseer Namensbuch]]  die Herkunft des Namens wie folgt: ''Eisenau, Alm hinter dem Schafberg''; urk. ''"de alpe hinder Schafperg alias eysenaw"''. Name nach dem Eisenberg; der Fund eines Steinbeiles in dieser Gegend (in der Nähe des Munichsees) lässt  vermuten, dass sich hier schon vor Christi Geburt  Menschen aufgehalten haben. Eine Eisenau gibt es auch im nahen Traunsteingebiet bei Gmunden ([[OÖ]].). Auch dort wurde Bergbau versucht.
 
[[Leopold Ziller (St. Gilgen)|Leopold Ziller]] beschreibt in seinem [[Aberseer Namensbuch]]  die Herkunft des Namens wie folgt: ''Eisenau, Alm hinter dem Schafberg''; urk. ''"de alpe hinder Schafperg alias eysenaw"''. Name nach dem Eisenberg; der Fund eines Steinbeiles in dieser Gegend (in der Nähe des Munichsees) lässt  vermuten, dass sich hier schon vor Christi Geburt  Menschen aufgehalten haben. Eine Eisenau gibt es auch im nahen Traunsteingebiet bei Gmunden ([[OÖ]].). Auch dort wurde Bergbau versucht.
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Am Donnerstagvormittag, den [[14. November]] [[2024]], war die Buchberghütte in [[Brände (Geschichte)|Vollbrand]] geraten. Die [[Freiwillige Feuerwehr St. Gilgen|Feuerwehr St. Gilgen]] war gemeinsam mit den Löschzügen [[Freiwillige Feuerwehr St. Gilgen Löschzug Winkl|Winkl]] und [[Freiwillige Feuerwehr St. Gilgen Löschzug Abersee|Abersee]] im Einsatz, sowie auch die Freiwilligen Feuerwehren [[Unterach am Attersee|Unterach]], [[Steinbach am Attersee|Steinbach]] und [[St. Lorenz am Mondsee|St. Lorenz]]. Auch die [[Berufsfeuerwehr Salzburg]] war zur nachbarschaftlichen Löschhilfe nach St. Gilgen ausgerückt. Ein Großaufgebot von rund 80 Feuerwehrkräften versuchte mit 15 Einsatzfahrzeugen dem Brand Herr zu werden. Eine aktuelle Problematik soll die Wasserversorgung darstellen. Denn es gibt in der Nähe der Hütte keine Wasserquelle. Es wurde nun ein Tank-Pendelverkehr eingerichtet. Auch ein Hubschrauber wurde nun hinzugezogen. Dieser liefert Wasser vom [[Mondsee (See)|Mondsee]] zu den Einsatzkräften.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/feuer-almhuette-st-gilgen-168452578 www.sn.at], 14. November 2024</ref>
  
 
== Erreichbarkeit ==
 
== Erreichbarkeit ==
Ein Wanderweg führt vom St. Gilgener Ortsteil [[Oberburgau|Kienberg]] den [[Kienbergbach]] vom Westen vom [[Mondsee (See)|Mondsee]] auf die Alm. Vom Osten führt ein Wanderweg vom St. Gilgener Ortsteil [[Unterburgau]] durch den Burggraben mit der [[Burggrabenklamm]] über die Unter- und Oberlackenalm herauf.
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Ein Wanderweg sowie eine Forststraße führt vom St. Gilgener Ortsteil [[Kienberg]] den [[Kienbergbach]] vom Westen vom [[Mondsee (See)|Mondsee]] auf die Alm. Vom Osten führt ein Wanderweg vom St. Gilgener Ortsteil [[Unterburgau]] durch den Burggraben mit der [[Burggrabenklamm]] über die Unter- und Oberlackenalm herauf.
  
 
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Schafberg Risch-Lau 10.jpg|Die Eisenaueralm gegen den Schaftberg, Aufnahme in den [[1950er]]- oder [[1960er]]-Jahren;
 
Schafberg Risch-Lau 11.jpg|Jausenstation Eisenaueralm,  Aufnahme in den [[1950er]]- oder [[1960er]]-Jahren;
 
Schafberg Risch-Lau 11.jpg|Jausenstation Eisenaueralm,  Aufnahme in den [[1950er]]- oder [[1960er]]-Jahren;
 
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== Weblink ==
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* [https://www.bergfex.at/sommer/salzburg/touren/mountainbike/475330,eisenaualm-buchberghuette-oder-kienberghuette--mtb-runde/ MTB-Runde: Eisenaualm (Buchberghütte oder Kienberghütte)]
 
* [https://www.bergfex.at/sommer/salzburg/touren/mountainbike/475330,eisenaualm-buchberghuette-oder-kienberghuette--mtb-runde/ MTB-Runde: Eisenaualm (Buchberghütte oder Kienberghütte)]
== Quelle ==
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* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/13.4544,47.788/zoom/15.3/basis/karte/compare/epo_2 AMap], aktualisierter Datenlink 14. November 2024
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[[Kategorie:Bewirtschaftete Almhütte]]
 
[[Kategorie:Ostalpen]]
 
[[Kategorie:Ostalpen]]
 
 
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]
 
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]
[[Kategorie:Alm]]
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[[Kategorie:Salzkammergut-Berge]]
[[Kategorie:Salzkammergut]]
 
[[Kategorie:Flachgau]]
 
[[Kategorie:St. Gilgen]]
 
 
[[Kategorie:Ausflugsziel]]
 
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[[Kategorie:Wandern]]
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[[Kategorie:Wandern]]
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[[Kategorie:Tourismus]]
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[[Kategorie:Brand]]

Version vom 14. November 2024, 10:35 Uhr

Tiefblick vom Schafberggipfel auf die im Osten liegende Eisenaueralm, sie befindet sich im Gemeindegebiet von St. Gilgen.
Historische Ansichtskarte aus dem Jahr 1940.

Die Eisenaueralm ist ein Almgebiet an den nordöstlichen Abhängen des Schafbergs im Salzkammergut im nördlichen Gemeindegebiet von St. Gilgen.

Geografie

Das Almgebiet befindet sich auf einer durchschnittlichen Höhe von 1 000 bis 1 100 m ü. A.. Auf der Alm befinden sich sechs Almgebäude, zu denen eine nicht öffentliche Forststraße führt. Auf der Alm, das ein beliebtes Ausflugsziel sind, sind die Buchberghütte (1 015 m ü. A.) und die Kienberghütte im Sommer bewirtschaftet.

Im Südosten erhebt sich mit 1 181 m ü. A. der Weinkogel.

Geschichte

Leopold Ziller beschreibt in seinem Aberseer Namensbuch die Herkunft des Namens wie folgt: Eisenau, Alm hinter dem Schafberg; urk. "de alpe hinder Schafperg alias eysenaw". Name nach dem Eisenberg; der Fund eines Steinbeiles in dieser Gegend (in der Nähe des Munichsees) lässt vermuten, dass sich hier schon vor Christi Geburt Menschen aufgehalten haben. Eine Eisenau gibt es auch im nahen Traunsteingebiet bei Gmunden (.). Auch dort wurde Bergbau versucht.

Historische Ansichtskarte von der Buchberghütte.

Am Donnerstagvormittag, den 14. November 2024, war die Buchberghütte in Vollbrand geraten. Die Feuerwehr St. Gilgen war gemeinsam mit den Löschzügen Winkl und Abersee im Einsatz, sowie auch die Freiwilligen Feuerwehren Unterach, Steinbach und St. Lorenz. Auch die Berufsfeuerwehr Salzburg war zur nachbarschaftlichen Löschhilfe nach St. Gilgen ausgerückt. Ein Großaufgebot von rund 80 Feuerwehrkräften versuchte mit 15 Einsatzfahrzeugen dem Brand Herr zu werden. Eine aktuelle Problematik soll die Wasserversorgung darstellen. Denn es gibt in der Nähe der Hütte keine Wasserquelle. Es wurde nun ein Tank-Pendelverkehr eingerichtet. Auch ein Hubschrauber wurde nun hinzugezogen. Dieser liefert Wasser vom Mondsee zu den Einsatzkräften.[1]

Erreichbarkeit

Ein Wanderweg sowie eine Forststraße führt vom St. Gilgener Ortsteil Kienberg den Kienbergbach vom Westen vom Mondsee auf die Alm. Vom Osten führt ein Wanderweg vom St. Gilgener Ortsteil Unterburgau durch den Burggraben mit der Burggrabenklamm über die Unter- und Oberlackenalm herauf.

Bildergalerie

Weblinks

Quellen

Einzelnachweis

  1. www.sn.at, 14. November 2024