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Von [[1943]] bis [[1945]] war Frey bei der Deutschen Wehrmacht und wurde erst bei den Röchlingschen Stahl- und Eisenwerken, Völklingen an der Saar, einem Kohlewertstoffbetrieb und später bei den Sprengstoffwerken Blumau bei Felixdorf, Österreich, als Leiter von 2500 Mitarbeitern dienstverpflichtet.
 
Von [[1943]] bis [[1945]] war Frey bei der Deutschen Wehrmacht und wurde erst bei den Röchlingschen Stahl- und Eisenwerken, Völklingen an der Saar, einem Kohlewertstoffbetrieb und später bei den Sprengstoffwerken Blumau bei Felixdorf, Österreich, als Leiter von 2500 Mitarbeitern dienstverpflichtet.
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[[1945]] zog es Frey nach [[Salzburg]] und er übernahm die Leitung der Gas- und Wasserwerke der Stadtgemeinde Salzburg, die er nicht nur aus den schweren Kriegsschäden herausführte, sondern auch auf den neuesten Stand brachte. Die definitive Ernennung zum Direktor erfolgte [[1949]], [[1955]] die Beförderung zum Senatsrat. Zu den behobenen Kriegsschäden zählten unter anderem das arg mitgenommene Gas- und Wasserleitungsrohrnetz, das [[Städtisches Gaswerk|Gaswerk]] selbst und der für die Stadt wichtige [[Trinkwasser-Hochbehälter Mönchsberg|Wasserbehälter am Mönchsberg]], der zerstört war. Unter Freys Ägide wurde das Gaswerk auf Kohlebasis erweitert, es kamen zu den bestehenden Koppers—Vertikal-Kammeröfen weitere Einheiten zur Aufstellung, ein neuer 10.000 m³-Behälter wurde errichtet, die Mitteldruckanlage ausgebaut. Im Jahre [[I960]] wurde dann das Werk mit Erfolg auf Spaltgas umgestellt. Was die Belange des Wasserwerkes anbetrifft, wurde ein 25.000 m³ Behälter am Mönchsberg errichtet, das [[Grundwasserwerk Glanegg]] durch die Errichtung neuer Brunnen und Pumpwerke erweitert, mit dem Bau eines großen Horizontalbrunnens begonnen, eine dritte Zubringerleitung zur Stadt verlegt und eine Ozonanlage errichtet. Das von Frey propagierte [[Fuschlsee]]-Projekt, die Gewinnung von Trinkwasser für die Stadt Salzburg aus dem 20 km von der Stadt entfernt liegenden Alpensee, fand nach seiner Pensionierung [[1966]] keinen positiven Abschluss.
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[[1945]] zog es Frey nach [[Salzburg]] und er übernahm die Leitung der Gas- und Wasserwerke der Stadtgemeinde Salzburg, die er nicht nur aus den schweren Kriegsschäden herausführte, sondern auch auf den neuesten Stand brachte. Die definitive Ernennung zum Direktor erfolgte [[1949]], [[1955]] die Beförderung zum Senatsrat. Zu den behobenen Kriegsschäden zählten unter anderem das arg mitgenommene Gas- und Wasserleitungsrohrnetz, das [[Städtisches Gaswerk|Gaswerk]] selbst und der für die Stadt wichtige [[Trinkwasser-Hochbehälter Mönchsberg|Wasserbehälter am Mönchsberg]], der zerstört war. Unter Freys Ägide wurde das Gaswerk auf Kohlebasis erweitert, es kamen zu den bestehenden Koppers—Vertikal-Kammeröfen weitere Einheiten zur Aufstellung, ein neuer 10.000 m³-Behälter wurde errichtet, die Mitteldruckanlage ausgebaut. Im Jahre [[1960]] wurde dann das Werk mit Erfolg auf Spaltgas umgestellt. Was die Belange des Wasserwerkes anbetrifft, wurde ein 25.000 m³ Behälter am Mönchsberg errichtet, das [[Grundwasserwerk Glanegg]] durch die Errichtung neuer Brunnen und Pumpwerke erweitert, mit dem Bau eines großen Horizontalbrunnens begonnen, eine dritte Zubringerleitung zur Stadt verlegt und eine Ozonanlage errichtet. Das von Frey propagierte [[Fuschlsee]]-Projekt, die Gewinnung von Trinkwasser für die Stadt Salzburg aus dem 20 km von der Stadt entfernt liegenden Alpensee, fand nach seiner Pensionierung [[1966]] keinen positiven Abschluss.
    
Rudolf Frey war mit seiner Frau Irmgard verheiratet und hatte fünf Kinder. Die Familie lebte von [[1948]] bis zur Pensionierung Freys im Haus [[Strubergasse]] 16. Heute ist das Haus auf den ehemaligen Stadtwerkegründen als [[Frey-Villa]] bekannt.
 
Rudolf Frey war mit seiner Frau Irmgard verheiratet und hatte fünf Kinder. Die Familie lebte von [[1948]] bis zur Pensionierung Freys im Haus [[Strubergasse]] 16. Heute ist das Haus auf den ehemaligen Stadtwerkegründen als [[Frey-Villa]] bekannt.