Zugallistraße 7: Unterschied zwischen den Versionen

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Am [[20. April]] [[2012]] wurden von Hubert Posch und seinem Geschäftspartner [[Josef Pichler]] ihre Stammkunden zum letzten Mal bewirtet. Und Stammgäste machten 90 Prozent der Gäste in diesem beliebten Restaurant aus. Aber nachdem 2012 der zehnjährige Pachtvertrag ausgelaufen war und der vom Verpächter neu vorgelegte Entwurf wirtschaftlich nicht rentabel sei, beschlossen die beiden, das Lokal aufzugeben.
  
Posch meinte dazu, dass die Preise in Nonntal in den Himmel schließen (2012). Und ein Geschäft nach dem anderen musste schließen: Der Friseur, das Papiergeschäft und jetzt das Purzelbaum.  
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Posch meinte dazu, dass die Preise in Nonntal in den Himmel schließen (2012). Und ein Geschäft nach dem anderen musste schließen: Der Friseur, das Papiergeschäft und jetzt das Purzelbaum.
  
 
=== Restaurant Paradoxon  ===
 
=== Restaurant Paradoxon  ===

Version vom 17. November 2022, 09:11 Uhr

Das Gebäude Zugallistraße 7

Das Gebäude Zugallistraße 7 ist ein Gebäude in der Stadt Salzburg im Stadtteil Nonntal.

Geschichte

Das Haus beherbergte mehrere Gaststätten.

Gasthaus "zum Schwarzwirt"

Dieses Gasthaus bestand Anfang des 20. Jahrhunderts und war u. a. das Versammlungslokal der Mitglieder des Allgemeinen Konsumvereins "Vorwärts".[1]

Anfang der 1930er-Jahre war es ein Treffpunkt der Salzburger Sozialdemokraten, wie ein Inserat 1932 beweist:[2]

An alle Sozialdemokraten von Salzburg und Umgebung richten wir die Bitte, unsere Versammlung am Mittwoch den 14. Dezember, 7 Uhr abends, beim Schwarzwirt in Nonntal zu besuchen. Helft uns im Kampf gegen die braunePest.

Im Oktober 1950 findet sich in einer Kundmachung der Salzburger Stadtwerke, Verkehrsbetriebe, der Hinweis gegenüber Schwarzwirt.[3] Noch im Juni 1994 inserierte der "Schwarzwirt" in den Salzburger Nachrichten.[4]

Restaurant Purzelbaum

Um das Jahr 2000 befand sich das sehr bekanntes Restaurant Purzelbaum im Gebäude.

Am 20. April 2012 wurden von Hubert Posch und seinem Geschäftspartner Josef Pichler ihre Stammkunden zum letzten Mal bewirtet. Und Stammgäste machten 90 Prozent der Gäste in diesem beliebten Restaurant aus. Aber nachdem 2012 der zehnjährige Pachtvertrag ausgelaufen war und der vom Verpächter neu vorgelegte Entwurf wirtschaftlich nicht rentabel sei, beschlossen die beiden, das Lokal aufzugeben.

Posch meinte dazu, dass die Preise in Nonntal in den Himmel schließen (2012). Und ein Geschäft nach dem anderen musste schließen: Der Friseur, das Papiergeschäft und jetzt das Purzelbaum.

Restaurant Paradoxon

Dem Purzelbaum folgte das Restaurant Paradoxon, das mit dem Slogan ungewöhnlich gut essen in Salzburg wirbt.

Quellen

Einzelnachweise

  1. ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 7. April 1911, Seite 8
  2. ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 2. Dezember 1932, Seite 7
  3. ANNO, Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 28. Oktober 1950, Seite 9
  4. Quelle Archiv der Salzburger Nachrichten