Schiller-Denkmal Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Karl Freiherr von Schwarz]] gab [[1866]] den Auftrag zu Denkmal an Anton Dominik von Fernkorn (* 1813 in Erfurt; † 1878 in [[Wien]]), der als einer der wichtigsten Meister des frühen [[Historismus]] gilt.<ref>Quelle {{wikipedia-de|Anton Dominik von Fernkorn|Anton Dominik von Fernkorn}}</ref> Das Kunstwerk war drei Tonnen schwer. Er ließ es bei seiner [[Baron-Schwarz-Villa]] im [[Baron-Schwarz-Park|Park]] aufstellen. Bereits [[1935]] kamen Überlegungen auf, das Denkmal aus dem Baron-Schwarz-Park zu verlegen. [[1937]] wurde dies noch aus verschiedenen Gründen verschoben, u. a. anderem, weil der Sockel nicht aus [[Marmor]] aus Salzburg ist, sondern aus anderem Gestein. Und sollte dieser bei der Verlegung beschädigt werden, würde das ein Problem darstellen.<ref>Quellen [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19350129&query=%22Baron-Schwarz-Park%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 29. Jänner 1935, Seite 7 und [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19370729&query=%22Baron-Schwarz-Park%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 29. Juli 1937, Seite 3</ref> | [[Karl Freiherr von Schwarz]] gab [[1866]] den Auftrag zu Denkmal an Anton Dominik von Fernkorn (* 1813 in Erfurt; † 1878 in [[Wien]]), der als einer der wichtigsten Meister des frühen [[Historismus]] gilt.<ref>Quelle {{wikipedia-de|Anton Dominik von Fernkorn|Anton Dominik von Fernkorn}}</ref> Das Kunstwerk war drei Tonnen schwer. Er ließ es bei seiner [[Baron-Schwarz-Villa]] im [[Baron-Schwarz-Park|Park]] aufstellen. Bereits [[1935]] kamen Überlegungen auf, das Denkmal aus dem Baron-Schwarz-Park zu verlegen. [[1937]] wurde dies noch aus verschiedenen Gründen verschoben, u. a. anderem, weil der Sockel nicht aus [[Marmor]] aus Salzburg ist, sondern aus anderem Gestein. Und sollte dieser bei der Verlegung beschädigt werden, würde das ein Problem darstellen.<ref>Quellen [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19350129&query=%22Baron-Schwarz-Park%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 29. Jänner 1935, Seite 7 und [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19370729&query=%22Baron-Schwarz-Park%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 29. Juli 1937, Seite 3</ref> | ||
| − | Unter den [[Nationalsozialisten]] wurde es [[1941]] in den damaligen [[Botanischer Garten|Botanischen Garten]] (heute Furtwängler-Garten) übersiedelt. Zunächst hatten sie die Idee, die Statue im [[Kurgarten]] in der Nähe der [[Schwarzstraße]] aufzustellen.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19400601&query=%22Schiller-Denkmal+Salzburg%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 1. Juni 1940, Seite 7</ref> | + | Unter den [[Nationalsozialisten]] wurde es am 9. Mai [[1941]] in den damaligen [[Botanischer Garten|Botanischen Garten]] (heute Furtwängler-Garten) übersiedelt. Zunächst hatten sie die Idee, die Statue im [[Kurgarten]] in der Nähe der [[Schwarzstraße]] aufzustellen.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19400601&query=%22Schiller-Denkmal+Salzburg%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 1. Juni 1940, Seite 7</ref> |
Früher als geplant musste dann [[2007]] die Stadt Salzburg das Denkmal sanieren und investierte rund 15.000 Euro in die Reinigung der 140 Jahre alten Bronzefigur. Dabei war Handarbeit angesagt: per Hand mit einem Skalpell wurden vorsichtig die dicksten Schmutzkrusten entfernt, anschließend kam ein Partikel-Eisstrahler zum Reinigung zum Einsatz, der kleine Eisbällchen auf die Oberfläche blies. | Früher als geplant musste dann [[2007]] die Stadt Salzburg das Denkmal sanieren und investierte rund 15.000 Euro in die Reinigung der 140 Jahre alten Bronzefigur. Dabei war Handarbeit angesagt: per Hand mit einem Skalpell wurden vorsichtig die dicksten Schmutzkrusten entfernt, anschließend kam ein Partikel-Eisstrahler zum Reinigung zum Einsatz, der kleine Eisbällchen auf die Oberfläche blies. | ||
Version vom 30. Juni 2022, 22:33 Uhr
Das Schiller-Denkmal Salzburg befindet sich in der Salzburger Altstadt, im Festspielbezirk im Wilhelm-Furtwängler-Garten.
Geschichte
Karl Freiherr von Schwarz gab 1866 den Auftrag zu Denkmal an Anton Dominik von Fernkorn (* 1813 in Erfurt; † 1878 in Wien), der als einer der wichtigsten Meister des frühen Historismus gilt.[1] Das Kunstwerk war drei Tonnen schwer. Er ließ es bei seiner Baron-Schwarz-Villa im Park aufstellen. Bereits 1935 kamen Überlegungen auf, das Denkmal aus dem Baron-Schwarz-Park zu verlegen. 1937 wurde dies noch aus verschiedenen Gründen verschoben, u. a. anderem, weil der Sockel nicht aus Marmor aus Salzburg ist, sondern aus anderem Gestein. Und sollte dieser bei der Verlegung beschädigt werden, würde das ein Problem darstellen.[2]
Unter den Nationalsozialisten wurde es am 9. Mai 1941 in den damaligen Botanischen Garten (heute Furtwängler-Garten) übersiedelt. Zunächst hatten sie die Idee, die Statue im Kurgarten in der Nähe der Schwarzstraße aufzustellen.[3]
Früher als geplant musste dann 2007 die Stadt Salzburg das Denkmal sanieren und investierte rund 15.000 Euro in die Reinigung der 140 Jahre alten Bronzefigur. Dabei war Handarbeit angesagt: per Hand mit einem Skalpell wurden vorsichtig die dicksten Schmutzkrusten entfernt, anschließend kam ein Partikel-Eisstrahler zum Reinigung zum Einsatz, der kleine Eisbällchen auf die Oberfläche blies.
Quellen
- oesterreich.orf.at vom 18. Juli 2007
- Salzburgwiki-Beitrag Baron-Schwarz-Park
Einzelnachweise
- ↑ Quelle Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Anton Dominik von Fernkorn"
- ↑ Quellen ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 29. Jänner 1935, Seite 7 und ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 29. Juli 1937, Seite 3
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 1. Juni 1940, Seite 7