Hermann Baudisch (Stadtbaumeister): Unterschied zwischen den Versionen
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Er arbeitete in Wien, Budapest, Teschen, polnisch ''Cieszyn'', und Brüx, tschechisch ''Most'', bevor er sich als Bau- und Zimmermeister in [[Oberndorf bei Salzburg|Oberndorf an der Salzach]] niederließ. | Er arbeitete in Wien, Budapest, Teschen, polnisch ''Cieszyn'', und Brüx, tschechisch ''Most'', bevor er sich als Bau- und Zimmermeister in [[Oberndorf bei Salzburg|Oberndorf an der Salzach]] niederließ. | ||
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: ''Er ist einem Leiden erlegen, dessen Keim er sich in langjähriger russischer Kriegsgefangenschaft zugezogen hat.''<ref>[[Salzburger Volksblatt]], [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19271201&seite=7&zoom=33 1. Dezember 1927, S. 7.]</ref> | : ''Er ist einem Leiden erlegen, dessen Keim er sich in langjähriger russischer Kriegsgefangenschaft zugezogen hat.''<ref>[[Salzburger Volksblatt]], [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19271201&seite=7&zoom=33 1. Dezember 1927, S. 7.]</ref> | ||
Version vom 7. Juni 2022, 18:01 Uhr
Zivil-Ing. Dr. techn. Hermann Baudisch (* 22. September 1883 in der Stadt Salzburg[1]; † 30. November 1927 ebenda[2]) war Stadtbaumeister und Vorstand des Vereines der Ingenieure und Architekten im Lande Salzburg.
Leben
Hermann Rupert Baudisch war der Sohn des Salzburger Realschulprofessors Johann Baudisch (* 1853; † 1922) und seiner Frau Hermine, geborene Schuster (* 1858). Er absolvierte die Salzburger Oberrealschule und die Bauingenieurschule an der k.k. Technischen Hochschule in Wien, wo er zum Doktor der technischen Wissenschaften promovierte.
Er arbeitete in Wien, Budapest, Teschen, polnisch Cieszyn, und Brüx, tschechisch Most, bevor er sich als Bau- und Zimmermeister in Oberndorf an der Salzach niederließ.
Nach Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft gründete er 1923 in der Stadt Salzburg mit seinen Brüdern Hans (* 1881; † 1948) und Josef das Bau-Unternehmen Gebrüder Baudisch[3], das er nach kurzer Zeit allein übernahm. Allerdings verstarb er vier Jahre später.
- Er ist einem Leiden erlegen, dessen Keim er sich in langjähriger russischer Kriegsgefangenschaft zugezogen hat.[4]
Er hinterließ seine Witwe Poldi, mit der er seit 15. Mai 1910 verheiratet war[5], und drei Kinder:
Quelle
- Zaisberger, Friederike und Reinhard R. Heinisch (Hrsg.): Leben über den Tod hinaus... Prominente im Salzburger Kommunalfriedhof. Salzburg 2006, S. 356f.
Einzelnachweise
- ↑ Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band XV, S. 133.
- ↑ Sterbebuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band XVI, S. 26.
- ↑ Salzburger Chronik, 18. Februar 1923, Seite 11.
- ↑ Salzburger Volksblatt, 1. Dezember 1927, S. 7.
- ↑ Sterbebuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band XVI, S. 26.
- ↑ Salzburger Volksblatt, 1. Dezember 1927, S. 12. (Todesanzeige)