Elachista alpinella: Unterschied zwischen den Versionen
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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | ||
Wie bereits bei ''[[Elachista atricomella]]'' erwähnt, gehören die von Mitterberger (1909) von der Oberen Rositten am [[Untersberg]] gemeldeten Tiere in Wirklichkeit zu ''E. alpinella''. Auch das von Mitterberger als ''[[Elachista bifasciela]]'' aus dem Rainbachtal bei [[Krimml]] gemeldete Exemplar ist nach Untersuchung durch U. Parenti eine ''E. alpinella'' (siehe auch Kurz & Embacher 2020). Der einzige Fund aus neuerer Zeit stammt vom Jägersee bei [[Kleinarl]] vom 22.7.1995. In Salzburg ist ''E. alpinella'' somit aus den Zonen II ([[Nördliche Kalkalpen]] und IV [[Zentralalpen]] bekannt (Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011). Die Höhenverbreitung im Land ist von rund 1100 bis 1460 m dokumentiert, es tritt nur eine Generation pro Jahr im Juli und August auf. Das Tier vom Jägersee wurde auf einer Schotteraufschüttung mit angrenzendem | Wie bereits bei ''[[Elachista atricomella]]'' erwähnt, gehören die von [[Karl Mitterberger|Mitterberger]] (1909) von der Oberen Rositten am [[Untersberg]] gemeldeten Tiere in Wirklichkeit zu ''E. alpinella''. Auch das von Mitterberger als ''[[Elachista bifasciela]]'' aus dem Rainbachtal bei [[Krimml]] gemeldete Exemplar ist nach Untersuchung durch U. Parenti eine ''E. alpinella'' (siehe auch Kurz & Embacher 2020). Der einzige Fund aus neuerer Zeit stammt vom Jägersee bei [[Kleinarl]] vom 22.7.1995. In [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] ist ''E. alpinella'' somit aus den Zonen II ([[Nördliche Kalkalpen]] und IV [[Zentralalpen]] bekannt (Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011). Die Höhenverbreitung im Land ist von rund 1100 bis 1460 m dokumentiert, es tritt nur eine Generation pro Jahr im Juli und August auf. Das Tier vom [[Jägersee]] wurde auf einer Schotteraufschüttung mit angrenzendem lichtem Nadel[[Wald (Pflanzenformation)|wald]] und Magerwiesen gefunden (Kurz & Kurz 2022). | ||
==Biologie und Gefährdung== | ==Biologie und Gefährdung== | ||
Der Nachweis vom Jägersee stammt von einer künstlichen Lichtquelle nach Einbruch der Dunkelheit (21 bis 22 Uhr MEZ nach Kurz & Kurz 2022). Weitere Informationen zur Lebensweise der | Der Nachweis vom Jägersee stammt von einer künstlichen Lichtquelle nach Einbruch der Dunkelheit (21 bis 22 Uhr MEZ nach Kurz & Kurz 2022). Weitere Informationen zur Lebensweise der [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines oder zu den Entwicklungsstadien liegen aus Salzburg nicht vor. Aus diesem Grund ist auch keine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung im Land möglich. | ||
==Weiterführende Informationen== | ==Weiterführende Informationen== | ||