Zuckerwaren und Nährmittelfabrik H. M. Schatzmann: Unterschied zwischen den Versionen
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Im Mai [[1946]] brannte das Bahnhofhotel aus unbekannter Ursache vollständig nieder. Der Tatkraft des Firmeninhabers war es zu verdanken, dass das Gebäude wieder aufgebaut und modernisiert werden konnte. Nach dem erfolgten Wiederaufbau beschäftigte die Fabrik H. M. Schatzmann in Schwarzach im Pongau in den folgenden Jahren wieder an die 90 Arbeiter. | Im Mai [[1946]] brannte das Bahnhofhotel aus unbekannter Ursache vollständig nieder. Der Tatkraft des Firmeninhabers war es zu verdanken, dass das Gebäude wieder aufgebaut und modernisiert werden konnte. Nach dem erfolgten Wiederaufbau beschäftigte die Fabrik H. M. Schatzmann in Schwarzach im Pongau in den folgenden Jahren wieder an die 90 Arbeiter. | ||
Nach langer erfolgreicher Zeit wurde schließlich die Fabrik 1983 | Bei der Zuckerwaren- und Nährmittelfabrik H. M. Schatzmann handelte es sich um eine Tochterfirma der Zuckerwaren und Nährmittelfabrik in [[Hohenems]]. Dasselbe Unternehmen hatte in Altenstadt bei Feldkirch ([[Vorarlberg]]) ein neues Gebäude für Büroräume und Lager erstellt.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vbn&datum=19500217&query=%22Schatzmann+schwarzach%22~10&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Vorarlberger Nachrichten, Ausgabe vom 17. Februar 1950, Seite 4</ref> | ||
Nach langer erfolgreicher Zeit wurde schließlich die Fabrik [[1983]] oder [[1984]] geschlossen und [[1986]] abgerissen. Auch kamen viele Menschen von weit nach Schwarzach wegen des „Waffelbruchs“. | |||
== Quellen== | == Quellen== | ||
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19500215&query=%22Schatzmann+schwarzach%22~10&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom [[15. Februar]] [[1950]], Seite 3 | * [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19500215&query=%22Schatzmann+schwarzach%22~10&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom [[15. Februar]] [[1950]], Seite 3 | ||
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19420321&query=%22Schatzmann+schwarzach%22~10&ref=anno-search&seite=6 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom [[21. März]] [[1942]], Seite 6 | * [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19420321&query=%22Schatzmann+schwarzach%22~10&ref=anno-search&seite=6 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom [[21. März]] [[1942]], Seite 6 | ||
* [https://air.unimi.it/retrieve/handle/2434/551326/964738/phd_unimi_R10823.pdf | * [https://air.unimi.it/retrieve/handle/2434/551326/964738/phd_unimi_R10823.pdf "Corso di dottorato in studi linguistici...-air Unimi"], [[Thomas Bernhard]]s, unveröffentlichtes Romanprojekt Schwarzach St. Veit | ||
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[[Kategorie:Schwarzach im Pongau]] | |||
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Version vom 19. März 2021, 08:35 Uhr
Die Zuckerwaren- und Nährmittelfabrik H. M. Schatzmann wurde 1940 im ehemaligen Bahnhofhotel Linsinger in Schwarzach im Pongau errichtet und zu einem beachtlichen Unternehmen ausgebaut.
Geschichte
Im Mai 1946 brannte das Bahnhofhotel aus unbekannter Ursache vollständig nieder. Der Tatkraft des Firmeninhabers war es zu verdanken, dass das Gebäude wieder aufgebaut und modernisiert werden konnte. Nach dem erfolgten Wiederaufbau beschäftigte die Fabrik H. M. Schatzmann in Schwarzach im Pongau in den folgenden Jahren wieder an die 90 Arbeiter.
Bei der Zuckerwaren- und Nährmittelfabrik H. M. Schatzmann handelte es sich um eine Tochterfirma der Zuckerwaren und Nährmittelfabrik in Hohenems. Dasselbe Unternehmen hatte in Altenstadt bei Feldkirch (Vorarlberg) ein neues Gebäude für Büroräume und Lager erstellt.[1]
Nach langer erfolgreicher Zeit wurde schließlich die Fabrik 1983 oder 1984 geschlossen und 1986 abgerissen. Auch kamen viele Menschen von weit nach Schwarzach wegen des „Waffelbruchs“.
Quellen
- ANNO, Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 15. Februar 1950, Seite 3
- ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 21. März 1942, Seite 6
- "Corso di dottorato in studi linguistici...-air Unimi", Thomas Bernhards, unveröffentlichtes Romanprojekt Schwarzach St. Veit