Endothenia ericetana: Unterschied zwischen den Versionen
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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | ||
''E. ericetana'' ist in Salzburg weit verbreitet und wurde bereits in den Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]), Ia ([[Stadt Salzburg]]), II ([[Nördliche Kalkalpen]]) und IV ([[Zentralalpen]]) nachgewiesen. Auch die bisher dokumentierte Höhenverbreitung überdeckt mit rund 400 - 2 100 [[m ü. A.]] einen sehr weiten Bereich. Zum natürlichen Lebensraum liegt aus Salzburg nur eine einzelne Angabe aus dem Siedlungsraum vor ([[Michael Kurz|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2016), während Razowski (2001) für Mitteleuropa Wiesen, Feldränder und andere offene Biotope angibt. Die Art tritt in einer Generation pro Jahr auf, mit einer Flugzeit von Juni bis August ([[Michael Kurz|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2016). | ''E. ericetana'' ist in Salzburg weit verbreitet und wurde bereits in den Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]), Ia ([[Stadt Salzburg]]), II ([[Nördliche Kalkalpen]]) und IV ([[Zentralalpen]]) nachgewiesen. Auch die bisher dokumentierte Höhenverbreitung überdeckt mit rund 400 - 2 100 [[m ü. A.]] einen sehr weiten Bereich. Zum natürlichen Lebensraum liegt aus Salzburg nur eine einzelne Angabe aus dem Siedlungsraum vor ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2016), während Razowski (2001) für Mitteleuropa Wiesen, Feldränder und andere offene Biotope angibt. Die Art tritt in einer Generation pro Jahr auf, mit einer Flugzeit von Juni bis August ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2016). | ||
==Biologie und Gefährdung== | ==Biologie und Gefährdung== | ||
Die tageszeitliche Aktivität der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] ist von 21 bis 23 Uhr MEZ dokumentiert ([[Michael Kurz|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2016). Sonst ist über die Biologie der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] oder die Entwicklungsstadien nichts bekannt. Nach Razowski (2001) fressen die Raupen im Stängel und in den Wurzeln von ''[[Mentha arvensis]]'' (Ackerminze), ''[[Stachys palustris]]'' (Sumpf-Ziest) oder ''Picris''-Arten (Bitterkraut). Obwohl über Lebensweise und Lebensraum der Art in Salzburg nur wenig bekannt ist, kann sie auf Grund ihrer weiten Verbreitung als ungefährdet angesehen werden. | Die tageszeitliche Aktivität der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] ist von 21 bis 23 Uhr MEZ dokumentiert ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2016). Sonst ist über die Biologie der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] oder die Entwicklungsstadien nichts bekannt. Nach Razowski (2001) fressen die Raupen im Stängel und in den Wurzeln von ''[[Mentha arvensis]]'' (Ackerminze), ''[[Stachys palustris]]'' (Sumpf-Ziest) oder ''Picris''-Arten (Bitterkraut). Obwohl über Lebensweise und Lebensraum der Art in Salzburg nur wenig bekannt ist, kann sie auf Grund ihrer weiten Verbreitung als ungefährdet angesehen werden. | ||
==Weiterführende Informationen== | ==Weiterführende Informationen== | ||