Peter Harlander (Rechtsanwalt): Unterschied zwischen den Versionen
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Neben seiner juristischen Ausbildung beschäftigte sich Mag. Peter Harlander stets intensiv mit dem Fachgebiet der Rechtsinformatik. | Neben seiner juristischen Ausbildung beschäftigte sich Mag. Peter Harlander stets intensiv mit dem Fachgebiet der Rechtsinformatik. | ||
Version vom 14. Mai 2010, 06:44 Uhr
Peter Harlander (* 24. März 1974 in Salzburg) ist ein österreichischer Rechtsanwalt, eingetragener Mediator, IT-Sachverständiger und Schiedsrichter.
Ausbildung und Beruf
Mag. Peter Harlander besuchte in seiner Heimatstadt Salzburg die Volksschule Nonntal sowie anschließend das Neusprachliche Gymnasium. Nach der Matura im Jahr 1992 begann Mag. Peter Harlander an der Paris Lodron Universität Salzburg das Studium der Rechtswissenschaften, welches er 1998 abschloss. Weiters hat Mag. Peter Harlander in den Jahren 2003 – 2004 am Wirtschaftsförderungsinstitut Salzburg die Ausbildung zum Mediator absolviert und wurde daraufhin die [1]Liste des Justizministeriums für eingetragene Mediatoren eingetragen.
Neben seiner juristischen Ausbildung beschäftigte sich Mag. Peter Harlander stets intensiv mit dem Fachgebiet der Rechtsinformatik.
Rechtsanwalt und Mediator
Im Jahr 1999 absolvierte Mag. Peter Harlander das 9 Monate andauernde Gerichtspraktikum am Landes- und Bezirksgericht Salzburg. Bis zu seiner erfolgreich abgelegten Rechtsanwaltsprüfung und Eintragung in die Liste der Rechtsanwälte im Jahr 2008 war er in der Rechtsanwaltskanzlei seines Vaters Dr. Herbert Harlander in Salzburg als Rechtsanwaltsanwärter angestellt. Neben dieser Tätigkeit ist Mag. Harlander bereits seit dem Jahr 2005 als eingetragener Mediator tätig.
Die beruflichen Schwerpunkte von Mag. Peter Harlander liegen im Bereich des IT- und Internetrechts. Regelmäßig verfasst er dazu Publikationen und hält auch zahlreiche Seminare ab. Desweiteren ist Mag. Peter Harlander ständiger Lehrbeauftragter für Internetrecht am Berufsförderungsinstitut Salzburg sowie am Wirtschaftsförderungsinstitut Salzburg.
Informationstechnologie
In der Zeit zwischen 2000 und 2006 leitete Mag. Peter Harlander das Rechtsinformatikunternehmen / Werbeangentur harlander ITM GmbH, welches von ihm gegründet und aufgebaut wurde. Beim Constantinus Award 2005 erzielten Projekte der harlander ITM GmbH den 3. Platz sowie den 1. Platz beim Wirtschaftspreis WIR (Wirtschat in der Region). Im Jahr 2006 verkaufte Mag. Peter Harlander sein Unternehmen an die Firma neteco in Salzburg und ist seither als IT-Sachverständiger tätig.
Im Jahr 2007 gründete Mag. Peter Harlander sodann zusammen mit Martin Sternsberger österreichweit die erste ausschließlich auf Marketing in virtuellen Welten spezialisierte Agentur „Second Promotion“. Mit seinem Avatar Ice Stawberry baut Peter Harlander die Städte Salzburg und Wien in Second Life, welche im Sommer 2007 etwa 3 Monate lang zu den 20 weltweit am meist besuchten Plätzen gehörten.
Politik
Mag. Peter Harlander, welcher Mitglied der ÖVP sowie des Wirtschaftsbundes ist, vertritt seit dem Jahr 2003 als Funktionär der Wirtschaftskammer Salzburg die Interessen der TI-Unternehmer im Bundesland Salzburg. Mag. Peter Harlander ist stellvertretender Fachgruppenobmann der Fachgruppe UBIT – Unternehmensberatung und IT, welche über 2500 Mitglieder hat. Weiters ist der Sprecher der Berufsvertretung IT der Wirtschaftskammer Salzburg sowie Mitglied in den GO-Ausschüssen „IT-Dienstleister“ und „Telekom-Dienstleister“ des Fachverbandes UBIT der Wirtschaftskammer Österreich.
Mag. Peter Harlander ist Organisator des alljährlich stattfindenden edays der Wirtschaftskammer Salzburg. Der eday ist eine Veranstaltung zu verschiedensten aktuellen IT-Themen. Es referieren jährlich ca. 15 Referenten und nehmen etwa 400 Personen teil. Auch ist Mag. Harlander Mitorganisator des jährlich stattfindenden UBIT-Zukunftsforums – dies ist eine Podiumsdiskussion zu allgemein relevanten Zukunftsthemen der Bereiche IT sowie Unternehmensberatung.
Kunst
Neben seiner politischen und rechtlichen Tätigkeit nahm Mag. Peter Harlander im Jahr 2007 erstmals als Künstler am Ars Electronica Festival teil. Das von ihm vorgestellte Projekt „Trans Reality Video Phone Booth“ stellte eine umgebaute und ausrangierte Telefonzelle dar, anhand derer Videokonferenzen zwischen realen Menschen und Avataren der virtuellen Welt Second life möglich waren. Darüber hinaus war Mag. Harlander als IT-Rechtsexperte Podiumsgast beim Montagsgespräch des „Der Standard“, welches im Rahmen der Ars Electronica abgehalten wurde. Die Eröffnung der Ausstellung „The Second Life Experience“ im net.culture.space wurde im Jahr 2007 von ihm mitgestaltet.
Vorgestellt
(SN Artikel Salzburger des Tages)[2]
Die Macher in "Second Life"
Immer mehr Unternehmer entdecken die virtuelle 3D-Welt „Second Life“ als Marketinginstrument. Zwei Salzburger, Peter Harlander und Martin Sternsberger, wissen, wie es geht.
Peter Harlander ist IT-Rechtsexperte, hatte sechs Jahre lang eine EDV-Firma, die er im Vorjahr jedoch verkaufte, und sieht jetzt einer Karriere als Anwalt entgegen. „Eigentlich sollte ich 10.000 Seiten für die Anwaltsprüfung lernen“, sagt der 33-Jährige. Dazu fehlt ihm jedoch eines: Zeit. Die verbringt er seit einigen Monaten vor allem in und für „Second Life“.
"Eher zufällig", erzählt Harlander, „weil ich wissen wollte, wie die Geschäftsbedingungen dort funktionieren“, sei er auf die virtuelle 3D-Welt gestoßen. Er ist geblieben. Und nicht nur das.
Vergangenen Dezember gründete er in Salzburg gemeinsam mit Martin Sternsberger die Agentur „Second Promotion“. Sie beschäftigt sich ausschließlich mit Auftritten in „Second Life“ – „von der Grafik bis zu Aktivitäten“. Status: Höllentempo. Die Zahl der Mitglieder der weltweiten „Second Life“-Gemeinde steigt rasant. Rund sechs Millionen Menschen spielen bereits mit. Anfang des Jahres waren es erst vier Millionen. Auch bei „Second Promotion“ ist man „mit massig Anfragen beschäftigt, das ist sensationell“, sagt Peter Harlander, der unter anderem bereits dem Wifi Salzburg ein zweites Leben einhauchte. „Immer mehr Unternehmen, Konzerne und Touristiker erkennen, dass mit einem 3D-Werbeauftritt eine Marke erlebbar gemacht werden kann.“
Der Erlebnisfaktor steht auch beim virtuellen Salzburg-Auftritt von „Second Promotion“ an erster Stelle. Da können Paare im Dom heiraten, sich nach dem Ja-Wort gleich auf die Skipiste „teleportieren“ lassen und auf dem Snowboard ein Zeitrennen absolvieren. Und wie im echten Leben wird dann noch auf der Après-Ski-Party abgefeiert. Vielleicht wird man sogar von einer kessen Rothaarigen namens „Ice Stawberry“ zum Tanzen aufgefordert. Hinter der virtuellen Figur (Avatar) allerdings steckt ein Mann: Peter Harlander. „Einfach nur drinnen zu sein, ist zu wenig. Man muss schon aktiv sein“, sagt der 33-Jährige. Warum als Frau? „Ich will ausprobieren, wie das ist.“ Nach Aussage von Partner Martin Sternsberger hat Miss Stawberry „einen Kleiderschrank, bei dem jede echte Frau vor Neid erblassen würde“.
Einzelnachweise
- ↑ Liste des Justizministeriums, aufgerufen 18. April 2010
- ↑ Salzburger Nachrichten (Birgitta Schörghofer)