Schlossereien in Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Dieser Artikel gibt eine Übersicht über '''Schlossereien''' im [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]].
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== Begriff ==
Eine Schlosserei ist die Werkstatt eines Schmied, der den Beruf als ''Handwerk'' ausführt. Die Metallarbeiten werden dabei typischerweise als Bedarfs- und Auftragsanfertigungen in kleinem Umfang ausführt. Man unterscheidet:
* Bauschlosser (Geländer, Stege, kleinere Treppen, Tore, Türen)
* Kunstschlosser (kunstvoll gestaltete Gitter, Zäune, Tore)
* Werkzeugschlosser (spezielle Werkzeuge und Vorrichtungen nach den Vorgaben des Auftraggebers)
* Kfz-Schlosser (Herstellen von Fahrzeugkonstruktionen und -aufbauten, Wartung und Reparatur)
Überschreitet der Geschäftsumfang einen bestimmten Schwellenwert oder die Geschäftsführung wird auf mehrere Personen ausgeweitet, so entsteht ein Betrieb (Anlagevermögen und Personal), der als Firma im Firmenbuch eingetragen werden muss. Der Betrieb kann als Einzel-Unternehmen, Personengesellschaft oder als Kapitalgesellschaft geführt werden.
Während die Schlosserei früher zumeist ein Handwerk war, ist diese Form heute die Ausnahme. Die meisten Schlossereien von heute sind als Unternehmen (OEG, KG, GmbH) im Firmenbuch eingetragen.


== Geschichte ==
== Geschichte ==

Version vom 13. Mai 2020, 07:51 Uhr

Dieser Artikel gibt eine Übersicht über Schlossereien im Bundesland Salzburg.

Begriff

Eine Schlosserei ist die Werkstatt eines Schmied, der den Beruf als Handwerk ausführt. Die Metallarbeiten werden dabei typischerweise als Bedarfs- und Auftragsanfertigungen in kleinem Umfang ausführt. Man unterscheidet:

  • Bauschlosser (Geländer, Stege, kleinere Treppen, Tore, Türen)
  • Kunstschlosser (kunstvoll gestaltete Gitter, Zäune, Tore)
  • Werkzeugschlosser (spezielle Werkzeuge und Vorrichtungen nach den Vorgaben des Auftraggebers)
  • Kfz-Schlosser (Herstellen von Fahrzeugkonstruktionen und -aufbauten, Wartung und Reparatur)

Überschreitet der Geschäftsumfang einen bestimmten Schwellenwert oder die Geschäftsführung wird auf mehrere Personen ausgeweitet, so entsteht ein Betrieb (Anlagevermögen und Personal), der als Firma im Firmenbuch eingetragen werden muss. Der Betrieb kann als Einzel-Unternehmen, Personengesellschaft oder als Kapitalgesellschaft geführt werden.

Während die Schlosserei früher zumeist ein Handwerk war, ist diese Form heute die Ausnahme. Die meisten Schlossereien von heute sind als Unternehmen (OEG, KG, GmbH) im Firmenbuch eingetragen.

Geschichte

In Chroniken findet sich die Bezeichnung Schlosser bereits im 14. Jahrhundert, so in Nürnberg 1330 ein Shlosser Heuter. Ursprünglich waren die Schlosserarbeiten beim Schmied angesiedelt. Nach der Loslösung der Schlosser bildeten diesen ein selbständiges Gewerbe, oft auch zusammen mit Winden-, Büchsen- und Großuhrenmachern sowie anderen Kleinschmieden zünftige Verbindungen.

In den Zunftregeln der Schlosser war verboten, dass Lehrjunge oder Gesellen "ohne Wissen und Bewilligung des Meisters [...] einen Schlüssel, der in Wachs, Lehm oder Blei abgedruckt war, nachzumachen, noch viel weniger aber einen Hakenschlüssel, Dietrich oder andere Instrumente, womit man Schlösser heimlich öffnen kann." (Zitat Quelle "Verschwundene Arbeit", Seite 188).

Im Salzburger Amts-Kalender von 1957 werden 55 Schlossereien in der Stadt Salzburg gelistet, darunter Johann Matschl, später (oder auch gleichzeitig) Motorenwerkstatt Matschl an der Nonntaler Hauptstraße, Josef Aigner an der Goldgasse, heute als "Schlüssel Aigner" bekannt, Johann Hans Rendl aus einer Familie, die später auch Heizkessel herstellte.

Schlosser

Die Schlossereien

Auswahl

Quellen

  • Internet-Verzeichnisse Schlossereien Salzburg
  • Buch Verschwundene Arbeit
  • Salzburger Amts-Kalender, Ausgabe 1957