Internationale Sommerakademie für bildende Kunst: Unterschied zwischen den Versionen
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2019 fanden 18 Kurse an den genannten Standorten mit etwa 300 Teilnehmern aus 46 Ländern statt. | |||
== Finanzierung == | == Organisationsform, Finanzierung und Ressourcen == | ||
Die Internationale Sommerakademie ist eine betriebsähnliche Einrichtung des Landes Salzburg. Sie wird von Stadt und Land Salzburg zu gleichen Teilen finanziert. Weiters wird sie vom Bundeskanzleramt Sektion II: Kunst und Kultur unterstützt, die Eigeneinahmen setzen sich aus den Kursgebühren und diversen anderen Einnahmen zusammen. Die Direktorin ist dem Arbeitsausschuss, einem Gremium aus PolitikerInnen und VertreterInnen der Verwaltung von Stadt und Land Salzburg und des BKA, Rechenschaft schuldig. Die finanzielle Gebarung ist den Grundsätzen der Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit verpflichtet. Transparenz gehört dazu ebenso wie ein ressourcenschonender und nachhaltiger Einsatz der Mittel. | |||
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Die ISBK ist den Grundsätzen von Diversität, Gender-Mainstreaming, Chancengleichheit und Antidiskriminierung verpflichtet. Ein schonender Umgang mit der Umwelt und den eingesetzten Ressourcen bestimmt ihre Entscheidungen in allen Bereichen. Der Umgang im Team und mit den Lehrenden und Studierenden ist geprägt durch Respekt, Toleranz, Wertschätzung, Neugier und Offenheit. Die Verantwortung für die Umwelt und die sozialen Bedingungen, unter denen Menschen leben und arbeiten, prägen das Handeln der ISBK. Die ISBK ist bestrebt, Barrierefreiheit in allen Bereichen sicherzustellen. | |||
== Literatur == | == Literatur == | ||
Version vom 6. Februar 2020, 12:01 Uhr
Die Internationale Sommerakademie für bildende Kunst findet seit 1953 alljährlich in der Stadt Salzburg statt.
Geschichte
Sie begann am 22. Juli 1953 zum ersten Mal. Sie wurde mit einem Festakt im Goldenen Zimmer der Festung Hohensalzburg eröffnet. Als künstlerischer Leiter fungierte der weltberühmte österreichische Maler Oskar Kokoschka. Die organisatorische Leitung lag in den Händen des Galeristen Friedrich Welz. In der „Schule des Sehens“ in der Festung Hohensalzburg lehrten neben Kokoschka der Schweizer Architekt Werner Hofmann und der Bildhauer Uli Nimptsch.
Künstlerische Leiter
- 1953–1963: Oskar Kokoschka
- 1964–1964: Max Peiffer Watenphul
- 1964–1980: Hermann Stuppäck
- 1981–1999: Wieland Schmied
- 1999–2008: Barbara Wally
- seit 2009: Hildegund Amanshauser
Schauplätze
Neben dem zentralen Kursort auf der Festung Hohensalzburg waren bis 2013 auch die Alte Saline in Hallein und der Kiefer-Steinbruch in Fürstenbrunn fixe Standorte. Ab Sommer 2014 verzichtet die Sommerakademie jedoch auf die Alte Saline in Hallein, die Kurse finden weiterhin auf der Festung und im Steinbruch statt.
2019 fanden 18 Kurse an den genannten Standorten mit etwa 300 Teilnehmern aus 46 Ländern statt.
Organisationsform, Finanzierung und Ressourcen
Die Internationale Sommerakademie ist eine betriebsähnliche Einrichtung des Landes Salzburg. Sie wird von Stadt und Land Salzburg zu gleichen Teilen finanziert. Weiters wird sie vom Bundeskanzleramt Sektion II: Kunst und Kultur unterstützt, die Eigeneinahmen setzen sich aus den Kursgebühren und diversen anderen Einnahmen zusammen. Die Direktorin ist dem Arbeitsausschuss, einem Gremium aus PolitikerInnen und VertreterInnen der Verwaltung von Stadt und Land Salzburg und des BKA, Rechenschaft schuldig. Die finanzielle Gebarung ist den Grundsätzen der Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit verpflichtet. Transparenz gehört dazu ebenso wie ein ressourcenschonender und nachhaltiger Einsatz der Mittel.
Werte
Die ISBK ist den Grundsätzen von Diversität, Gender-Mainstreaming, Chancengleichheit und Antidiskriminierung verpflichtet. Ein schonender Umgang mit der Umwelt und den eingesetzten Ressourcen bestimmt ihre Entscheidungen in allen Bereichen. Der Umgang im Team und mit den Lehrenden und Studierenden ist geprägt durch Respekt, Toleranz, Wertschätzung, Neugier und Offenheit. Die Verantwortung für die Umwelt und die sozialen Bedingungen, unter denen Menschen leben und arbeiten, prägen das Handeln der ISBK. Die ISBK ist bestrebt, Barrierefreiheit in allen Bereichen sicherzustellen.
Literatur
- Amanshauser, Hildegund (Hrsg.): Das schönste Atelier der Welt. 60 Jahre Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg. Salzburg (Jung und Jung) 2013.
Weblink
Quellen
- Salzburger Stadtchronik von 1945 bis 1955
- "Salzburger Woche", Ausgabe "Stadt Nachrichten", 29. August 2013