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Version vom 21. April 2019, 04:19 Uhr
Eschenau ist eine idyllische Ortschaft der Pinzgauer Marktgemeinde Taxenbach. Bis zu ihrer Eingemeindung 1939 war sie eine eigenständige Gemeinde.
Geografie und Landschaft
Eschenau mit 1 173 ha Fläche gehört seit 1938 zur Gemeinde Taxenbach. Vorher war der Ort eine eigenständige Gemeinde. Das Eschenauer Hochplateau befindet sich nördlich des orographisch linken Salzachufers. Die Kirche liegt auf 863 m ü. A.. Das Gebiet gehört zu den Pinzgauer Grasbergen. Deutlich sichtbar sind noch eiszeitliche Moränen. Eschenau weist keinen Nadelwaldbestand auf, dafür finden sich viele Laubbäume wie Linden, Ulmen, Eschen, Bergahornbäume. Die Umgebung der Siedlung ist mit seinen Wiesen von der Viehwirtschaft geprägt, auch wenn die Bedeutung der Landwirtschaft wie überall auch in Eschenau abgenommen hat.
Geschichte
- Geschichte während der Zeit der Selbständigkeit siehe Gemeinde Eschenau
Jüngste Geschichte und Gegenwart
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges hat sich Heinrich Himmler nach Eschenau geflüchtet und mitsamt seinem Stab einige Wochen hier aufgehalten. Bei Fliegeralarm ließ er sich mit seinem Sonderzug in den Eisenbahntunnel bei Eschenau verschieben.
Eschenau ist Sitz der Salzburger Tauernlamm-Genossenschaft, die von Robert Zehentner, Hackerbauer in Eschenau, zusammen mit anderen Bauern im Jahr 1979 nicht ohne Widerstand alteingesessener Interessensverbände gegründet hat. Zehentner war früher Landtagsabgeordneter (SPÖ) und ist heute, im Jahr (2012), Mitglied des Bundesrates und Landwirtschaftskammerrat.
Bildergalerie
Quellen
- Josef Lahnsteiner: Unterpinzgau. Zell am See, Taxenbach, Rauris. Geschichtlich und heimatkundlich beschrieben., Hollersbach, Pinzgau, Selbstverlag 1960
- Franz Martin: Kleine Landesgeschichte von Salzburg, 4. Auflage, erweitert und neu bearbeitet von Heinisch, Reinhard Rudolf, Verlag der Salzburger Druckerei 1971
- Reformation, Emigration, Protestanten in Salzburg, Katalog zur Ausstellung auf Schloss Goldegg 1981, HG Amt der Salzburger Landesregierung - Kulturabteilung
- Salzburger Chronik vom 19. April 1928, S. 5