Die Schartenmauer als Teil des Schartenwalls: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Schartenwall Mönchsbergscharte 03.jpg|thumb|Schartenwall auf der Mönchsbergscharte]] | [[Datei:Schartenwall Mönchsbergscharte 03.jpg|thumb|Schartenwall auf der Mönchsbergscharte]] | ||
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Version vom 24. November 2018, 22:39 Uhr
| Lage des Schartenwall auf Googlemaps |
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Der Schartenwall ist eine Wallmauer auf der Mönchsbergscharte auf der Grenze zwischen dem Mönchsberg und dem Festungsberg.
Geschichte
Die Scharte auf der Grenze zwischen dem Mönchsberg und Festungsberg war eine militärische Schwachstelle, über die ein Feind von Süden her vergleichsweise leicht in die Altstadt hätte eindringen konnte. 1635 ließ Fürsterzbischof Lodron deshalb eine Wallmauer errichten, die den Sattel sperrte.
Beschreibung
Der Schartenwall hat eine Länge von etwa 120 Metern, ist zwischen sechs und neun Metern mächtig und hat etwa in der Mitte, beim Bürgermeisterloch, eine Höhe von etwa acht Metern.
Der Schartenwall bildet ein Vorwerk zur Verteidigung der Festung Hohensalzburg. Auf dem Wall stand früher das Äußere Schartentor, dahinter folgen das Innere Schartentor und die Katze.
Am Schartenwall ist eine Inschrift angebracht:
- "Hoc vallo vallem clausit Paris e(x) com(itibus) Lodroni Arch(iepiscopus) 1635"
- "Durch diesen Wall verschloss das Tal Fürst und Bischof Paris aus dem Geschlecht der Lodron"
Bildquelle
- Burg Hohensalzburg, Ansicht von Westen, kolorierter Kupferstich von Anton Danreiter, 1750 [1]
Quelle
- Mag. Thomas Schmiedbauer eigene Wahrnehmung und Besichtigung vor Ort