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== Geologie == | == Geologie == | ||
Version vom 18. November 2016, 19:48 Uhr
Die Morzger Hügel sind zwei niedrige Stadtberge im Salzburger Stadtteil Morzg, die sich etwa 35 bis 40 Meter über das umgebende Gelände erheben.
Lage
Die zwei Morzger Hügel liegen im Osten des Morzger Eichetwaldes, sowie im Westen der Morzger Straße und des Landschaftsraumes um Hellbrunn. An seiner Südseite liegt das Schloss Montfort. An seiner Nordseite liegt der Stadtteil Morzg. Die beiden Hügel liegen in Sichtweite zum Hellbrunner Berg.
Name und Höhe
Der vordere, im Osten gelegene Hügel - mit der Höhe von 466 m ü. A. - wird auch Golser Hügel genannt. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hieß er auch Sophienhöhe, nach Sophie Gräfin Moy de Sons, damals Eigentümerin von Schloss Montfort.
Der hintere, im Westen gelegene Hügel - mit der Höhe von 464 m ü. A. - wird auch Montforter Hügel genannt. Mutmaßlich abgeleitet vom unmittelbar am Fuße des Hügels gelegenen Schloss Montfort.
Geschichte
1910 wurden auf dem Hügel acht Kubikmeter Scherben und Knochenasche gefunden, die Überreste eines bronzezeitlichen Brandopferplatzes sind. Unweit des Hügels fand man bei Grabungen im Raum Morzg Urnenfelder.
Im Zweiten Weltkrieg wurde in beiden Hügeln zwischen 1943 und 1945 Luftschutzstollen errichtet und befand sich am Golser Hügel ein Flak-Stellung, deren Fundamente noch heute zu finden sind. [1]
Geologie
Die Hügel bestehen aus Konglomerat und darüber aus Mergel und Mergelkalken der Zeit der Oberkreide.
Weblinks
Quellen
- Reinhard Medicus: Die Morzger Hügel und ihre Umgebung Teil I und Teil II (erscheinen demnächst in der Zeitschrift "Bastei" des Salzburger Stadtvereines als Nr. 3 und Nr. 4 des Jahres 2009)
- "Salzburger Woche", Ausgabe "Stadt Nachrichten", 9. September 2011
- ↑ [https://www.uni-salzburg.at/fileadmin/oracle_file_imports/1949179.PDF uni-salzburg.at Luftschutzstollen 1943-1945, Dr. Gerhard L. Fasching