Hellbrunner Berg: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Hellbrunner Berg''' (früher ''Waldemsberg'') ist ein Moränenhügel mit 515 [[m ü. A.]] im [[Salzburger Becken]], bestehend aus [[Nagelfluh]] ([[Konglomerat]]).  
 
Der '''Hellbrunner Berg''' (früher ''Waldemsberg'') ist ein Moränenhügel mit 515 [[m ü. A.]] im [[Salzburger Becken]], bestehend aus [[Nagelfluh]] ([[Konglomerat]]).  
  
 
== Lage ==
 
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Der Hellbrunner Berg liegt im Süden der [[Stadt Salzburg]] im Stadtteil [[Morzg]] und ist ein Teilgebiet im Schlosspark von [[Hellbrunn]]. <br />
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Der Hellbrunner Berg liegt im Süden der [[Stadt Salzburg]] im Stadtteil [[Hellbrunn]] und ist ein Teilgebiet im [[Schlosspark Hellbrunn]]. <br />
 
Erreichen kann man den Berg entweder  
 
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* vom Norden aus ab dem Eingang zum Schlosspark von Hellbrunn am Fürstenweg (Parkplatz gegen Gebühr) über Fußwege im Schloßpark, auch zur Ostseite hin.
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* vom Norden aus ab dem Eingang zum Schlosspark von Hellbrunn am [[Fürstenweg]] (Parkplatz gegen Gebühr, im Winter jedoch frei) über Fußwege im Schlosspark, auch zur Ostseite hin;
 
* vom Westen aus ab dem [[Zoo Hellbrunn]] (Parkplatz gegen Gebühr) über einen Fußweg entlang der Schlossparkmauer zum Eingang in den Schlosspark (Anifer Tor) oder  
 
* vom Westen aus ab dem [[Zoo Hellbrunn]] (Parkplatz gegen Gebühr) über einen Fußweg entlang der Schlossparkmauer zum Eingang in den Schlosspark (Anifer Tor) oder  
* vom Süden aus vom Ort [[Anif]] über einen Fußweg zum Eingang in den Schlosspark (Anifer Tor)  
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* vom Süden aus vom Ort [[Anif]] über einen Fußweg zum Eingang in den Schlosspark (Anifer Tor);
  
 
== Geologie ==
 
== Geologie ==
Der ''Hellbrunner Berg'' besteht aus eiszeitlichen Konglomeraten (Nagelfluh) mit einem Alter von etwa 240.000 Jahren. Die Felswand im Westen entstand vor etwa 6.000 Jahren, als die [[Salzach]] oder die [[Königsseeache]] vorbei flossen<ref>Quelle - Zitat, [[Anif, Niederalm, Neu-Anif, Kultur, Geschichte und Wirtschaft]] von Univ.-Prof. Dr. [[Heinz Dopsch]], Beitrag von Christian Uhlir, Seite 17</ref>. Der Konglomerat wurde im Bereich des [[Steintheater]]s für den Bau von [[Schloss Hellbrunn]] gebrochen.
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Der Hellbrunner Berg besteht aus eiszeitlichen Konglomeraten (Nagelfluh) mit einem Alter von etwa 240&nbsp;000 Jahren. Die Felswand im Westen entstand vor etwa 6&nbsp;000 Jahren, als die [[Salzach]] oder die [[Königsseeache]] vorbei flossen<ref>Quelle - Zitat, [[Anif, Niederalm, Neu-Anif, Kultur, Geschichte und Wirtschaft]] von Univ.-Prof. Dr. [[Heinz Dopsch]], Beitrag von Christian Uhlir, Seite 17</ref>. Der Konglomerat wurde im Bereich des [[Steintheater]]s für den Bau von [[Schloss Hellbrunn]] gebrochen.
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Auf dem Hellbrunner Berg fanden sich Hinweise auf einen keltischen Fürstensitz, der in Verbindung mit der [[Salzbergbau|Salzgewinnung]] stand. Die ''Fürsten von Hellbrunn'' dürften den Handel mit [[Salz]] kontrolliert haben. Dies war von der erhöhten Lage am Berg aus leicht möglich. Am Beginn des 5. Jahrhunderts v. Chr. hat man dann die Höhensiedlung am Berg aufgegeben, der Fürstensitz wurde in der nun folgenden unruhigen Zeit auf den [[Dürrnberg]] selbst verlegt. Bei Grabungen fand man Waffen und Geräte aus vorgeschichtlicher Zeit.  
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Auf dem Hellbrunner Berg fanden sich Hinweise auf einen [[Kelten|keltischen]] Fürstensitz, der in Verbindung mit der [[Salzbergbau|Salzgewinnung]] stand. Die ''Fürsten von Hellbrunn'' dürften den Handel mit [[Salz]] kontrolliert haben. Dies war von der erhöhten Lage am Berg aus leicht möglich. Am Beginn des 5. Jahrhunderts v. Chr. hat man dann die Höhensiedlung am Berg aufgegeben, der Fürstensitz wurde in der nun folgenden unruhigen Zeit auf den [[Dürrnberg]] selbst verlegt. Bei Grabungen fand man Waffen und Geräte aus vorgeschichtlicher Zeit.  
  
 
== Bauten ==
 
== Bauten ==
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auf dem Berg
 
* das [[Monatsschlössl]] (Volkskundemuseum)
 
* das [[Monatsschlössl]] (Volkskundemuseum)
 
* das [[Steintheater]]
 
* das [[Steintheater]]
* der [[Tiergarten Hellbrunn]] (Zoo)
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am Fuße des Berges
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* der [[Tiergarten Hellbrunn]] (Zoo)  
  
 
== Natur ==
 
== Natur ==
 
Der Hellbrunner Berg gehört zum [[Landschaftsschutzgebiet]] [[Landschaftsschutzgebiet Salzburg-Süd|Salzburg-Süd]] (LSG 52). Ein Teil ist auch ein [[Geschützter Landschaftsteil|geschützter Landschaftsteil]].
 
Der Hellbrunner Berg gehört zum [[Landschaftsschutzgebiet]] [[Landschaftsschutzgebiet Salzburg-Süd|Salzburg-Süd]] (LSG 52). Ein Teil ist auch ein [[Geschützter Landschaftsteil|geschützter Landschaftsteil]].
* Stadtblick (nach Norden)
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* Blick auf die Stadt Salzburg (nach Norden)
* Untersbergblick (nach Westen)
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* Blick auf den [[Untersberg]]  (nach Westen)
* Watzmannblick (nach Süden)
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* Blick auf den [[Watzmann]] und das [[Göllmassiv]]  (nach Süden)
  
 
== Erwähnenswert ==
 
== Erwähnenswert ==
 
* Der Hellbrunner Berg gilt auch als Kraftort
 
* Der Hellbrunner Berg gilt auch als Kraftort
* [[1825]] wird Hellbrunn bzw. der Hellbrunner Berg vom Landschaftsmaler [[Johann Michael Sattler]] auf seinem Salzburg-Panorama dargestellt<ref>vgl. [https://de.wikipedia.org/wiki/Sattler-Panorama#/media/File:Sattler_panorama_sued_gross.jpg Blick nach Süden]</ref>
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* [[1825]] wird Hellbrunn bzw. der Hellbrunner Berg vom Landschaftsmaler [[Johann Michael Sattler]] auf seinem [[Sattler-Panorama|Salzburg Panorama]] dargestellt<ref>vgl. [https://de.wikipedia.org/wiki/Sattler-Panorama#/media/File:Sattler_panorama_sued_gross.jpg Blick nach Süden]</ref>
  
 
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'''Blicke vom Hellbrunner Berg'''
 
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Datei:Panoramabild vom Hellbrunner Berg in Richtung Stadt  Salzburg.JPG|Panoramaaufnahme in Richtung Stadt Salzburg von der  Aussichtstelle beim Monatsschlössl am Hellbrunner Berg

Version vom 28. Oktober 2015, 09:30 Uhr

Hellbrunner Berg vom Süden her gesehen, Kamerastandpunkt oberhalb von Puch bei Hallein
Datei:Hellbrunner Berg von Westen 01.jpg
Hellbrunner Berg (Panorama), Westseite, Ansicht: West nach Ost
Datei:Hellbrunner Berg von Westen 02.jpg
Hellbrunner Berg, Westseite, Ansicht: West nach Ost
Mauer des Schlossparks Hellbrun mit Hellbrunner Berg
Hellbrunner Berg von Süden samt Schlossmauer
Blick vom Hellbrunner Berg auf das Schloss Hellbrunn und Park und Festung Hohensalzburg

Der Hellbrunner Berg (früher Waldemsberg) ist ein Moränenhügel mit 515 m ü. A. im Salzburger Becken, bestehend aus Nagelfluh (Konglomerat).

Lage

Der Hellbrunner Berg liegt im Süden der Stadt Salzburg im Stadtteil Hellbrunn und ist ein Teilgebiet im Schlosspark Hellbrunn.
Erreichen kann man den Berg entweder

  • vom Norden aus ab dem Eingang zum Schlosspark von Hellbrunn am Fürstenweg (Parkplatz gegen Gebühr, im Winter jedoch frei) über Fußwege im Schlosspark, auch zur Ostseite hin;
  • vom Westen aus ab dem Zoo Hellbrunn (Parkplatz gegen Gebühr) über einen Fußweg entlang der Schlossparkmauer zum Eingang in den Schlosspark (Anifer Tor) oder
  • vom Süden aus vom Ort Anif über einen Fußweg zum Eingang in den Schlosspark (Anifer Tor);

Geologie

Der Hellbrunner Berg besteht aus eiszeitlichen Konglomeraten (Nagelfluh) mit einem Alter von etwa 240 000 Jahren. Die Felswand im Westen entstand vor etwa 6 000 Jahren, als die Salzach oder die Königsseeache vorbei flossen[1]. Der Konglomerat wurde im Bereich des Steintheaters für den Bau von Schloss Hellbrunn gebrochen.

Geschichte

Auf dem Hellbrunner Berg fanden sich Hinweise auf einen keltischen Fürstensitz, der in Verbindung mit der Salzgewinnung stand. Die Fürsten von Hellbrunn dürften den Handel mit Salz kontrolliert haben. Dies war von der erhöhten Lage am Berg aus leicht möglich. Am Beginn des 5. Jahrhunderts v. Chr. hat man dann die Höhensiedlung am Berg aufgegeben, der Fürstensitz wurde in der nun folgenden unruhigen Zeit auf den Dürrnberg selbst verlegt. Bei Grabungen fand man Waffen und Geräte aus vorgeschichtlicher Zeit.

Bauten

auf dem Berg

am Fuße des Berges

Natur

Der Hellbrunner Berg gehört zum Landschaftsschutzgebiet Salzburg-Süd (LSG 52). Ein Teil ist auch ein geschützter Landschaftsteil.

Erwähnenswert

Bildergalerie

Blicke vom Hellbrunner Berg

Quellen und Fußnote

  1. Quelle - Zitat, Anif, Niederalm, Neu-Anif, Kultur, Geschichte und Wirtschaft von Univ.-Prof. Dr. Heinz Dopsch, Beitrag von Christian Uhlir, Seite 17
  2. vgl. Blick nach Süden