Mondsee (Ort): Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zeile 1: Zeile 1:
[[Bild:mondsee.jpg|thumb|Mondsee Ort und See vom Schober aus gesehen]]
+
[[Bild:mondsee.jpg|thumb|left|Mondsee Ort und See vom Schober aus gesehen]]
 +
{| cellpadding="2" style="float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;"
 +
! colspan="2" | Karte
 +
|---- bgcolor="#FFFFFF" align="center"
 +
| colspan="2" | [[Bild:Keine karte.jpg|280px]]
 +
|-
 +
! colspan="2" | Basisdaten
 +
|- bgcolor="#ffffff"
 +
| Politischer Bezirk: || Vöcklabruck (<tt>VB</tt>)
 +
|- bgcolor="#ffffff"
 +
| Fläche: || 16,62 km²
 +
|- bgcolor="#ffffff"
 +
| Geografische Koordinaten: || 47° 51' N, 13° 21' O
 +
|- bgcolor="#ffffff"
 +
| Höhe: || 493 m ü. A.
 +
|- bgcolor="#ffffff"
 +
| Einwohner: || 3.307 ''<small>(Dezember 2005)</small>''
 +
|- bgcolor="#ffffff"
 +
| Postleitzahl: || 5310
 +
|- bgcolor="#ffffff"
 +
| Vorwahl: || 0 62 32
 +
|- bgcolor="#ffffff" valign="top"
 +
| Gemeindekennziffer: || 4 17 15
 +
<!-- unzutreffende Zeile beim Punkt Gliederung loeschen -->
 +
|- bgcolor="#ffffff" valign="top"
 +
| Gemeindeamt: || Marktplatz 14<br />5310 Mondsee
 +
|- bgcolor="#ffffff"
 +
| Offizielle Website: || [http://www.mondsee.at/ www.mondsee.at] <!-- Bitte nur offizielle Webseite der Verwaltung -->
 +
|-
 +
! colspan="2" | Politik
 +
|- bgcolor="#ffffff"
 +
| Bürgermeister: || Komm.-Rat Dipl.Ing. Otto Mierl ([[Partei]])
 +
|- bgcolor="#ffffff" valign="top"
 +
| Gemeinderat: || X Mitglieder: XX [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]], <br /> XY [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]],<br /> YX [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]],<br /> YY [[Die Grünen (Österreich)|Grüne]]
 +
|}
 +
'''Mondsee''' ist eine Marktgemeinde im Südosten von Oberösterreich, im [[Salzkammergut]].
 +
<!-- == Geografie == -->
 +
<!-- === Geografische Lage === -->
 +
<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
 +
<!-- === Ausdehnung des Stadtgebiets === -->
 +
<!-- === Stadtgliederung === -->
 +
<!-- === Eingemeindungen === -->
 +
<!-- === Nachbargemeinden === -->
 +
 
 +
<!-- === Geologie === -->
 +
<!-- === Klima === -->
 +
 
 +
== Geschichte ==
 +
Mondsee war bis zum Anschluss [[Salzburg (Bundesland)|Salzburgs]] an Österreich das älteste Kloster des Landes. Auch im heutigen Bundesgebiet sind nur  das [[Erzstift St. Peter]] und [[Stift Nonnberg]] in [[Altstadt|Salzburg]] ältere Klostergründungen.
 +
 
 +
Mondsee wurde [[748]] vom bayerischen Herzog Odilo Agilolfinger gestiftet. Odilo war der Vater von Herzog Tassilo, dem Gründer des Stiftes Kremsmünster. Das [[Mondseer Benediktinerkloster]] war im Mittelalter für seine Schreibschule berühmt. Zahlreiche Handschriften aus dieser Zeit und dieser Werkstätte finden sich u. a. in der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien.
 +
 
 +
Die Geschichte von [[Schloss Mondsee]] ist wesentlich kürzer als jene als Kloster. Auf Grund der Reformen Kaiser Josefs II. wurde das durch einen Ortsbrand von [[1774]] schwer in Mitleidenschaft gezogene Stift unter Kaiser Leopold II. [[1791]] aufgehoben und vorerst dem staatlichen Religionsfonds angeschlossen. [[1810]] schenkte Kaiser Napoleon den leer stehenden Bau dem in seinen Diensten stehenden General [[Karl Philipp von Wrede]]. Er wurde vier Jahre später zum bayerischen Feldmarschall und Fürsten ernannt. Wrede durfte Mondsee auch nach Napoleons Sturz weiter behalten, hatte jedoch keine männliche Nachkommen.
 +
 
 +
<!-- === Religionen === -->
 +
 
 +
<!-- === Bevölkerungsentwicklung ===
 +
{| class="toccolours" align="right" cellpadding="4" cellspacing="0" style="margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%;"
 +
|-
 +
! colspan=2 bgcolor="#EFEFEF" align="center"| Bevölkerungs-<br />entwicklung
 +
|-
 +
! align="center"| Datum!! align="right"| Einwohner
 +
|-
 +
| align="center"| 1869 || align="right"| (ANZAHL)
 +
|-
 +
| align="center"| 1880 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1890 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1900 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1910 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1923 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1934 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1939 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1951 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1961 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1971 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1981 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 1991 || align="right"|
 +
|-
 +
| align="center"| 2001 || align="right"|
 +
|-
 +
|}-->
 +
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
 +
* '''Pfarrkirche Mondsee'''
 +
: ''Hauptartikel: [[Pfarrkirche Mondsee]]''
 +
: Diese einmalige Benediktiner-Stiftskirche aus dem [[12. Jahrhundert]], die [[1470]] bis [[1487]] im gotischen Stil umgebaut wurde, zählt zu den größten gotischen Kirchen Österreichs.
 +
: Die prunkvolle barocke Innenausstattung ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. In dieser Kirche wurde auch die Hochzeitsszene von [[Georg Ludwig von Trapp]] für das Filmmusical "[[Sound of Music]]" gedreht. Die außergewöhnlich schöne Barockausstattung erfolgte im späten [[17. Jahrhundert|17.]] bzw. frühen [[18. Jahrhundert]] durch den berühmten Barockbildhauer [[Meinrad Guggenbichler]], der über 44 Jahre in Mondsee lebte.
 +
 
 +
<!-- === Theater === -->
 +
=== Museen ===
 +
* Das '''Pfahlbaumuseum''' befindet sich gemeinsam mit dem '''Heimatmuseum''' in der ehemaligen Klosterbibliothek des [[Stift Mondsee]].  Bildtafeln zeigen alte Vorstellungen von Pfahlbauten und alte Methoden der Fundbergung sowie die neuen Forschungsmethoden. Matthäus Much, Altmeister der österreichischen Pfahlbauforschung, entdeckte [[1872]] das Pfahlfeld See und [[1874]] das Pfahlfeld Scharfling am Mondsee.
 +
 
 +
* Das '''Freilichtmuseum Mondseer Rauchhaus''' zeigt die im [[Mondseeland]] einst allgemein verbreitete Gehöftform: das Rauchhaus und die dazugehörenden Nebenbauten wie Hütten mit eingebautem Troadkasten, Hoarbad, Hausmühle, Dörrbadl, Kapellenbildstock und Austragshäusl. Erstmals wird das Anwesen [[1416]] urkundlich erwähnt und bedeckt mit den Zubauten ("Zuaspang" und "Strahittn") eine Bodenfläche von 323,5 qm. Die besondere Eigenheit dieser Hausform ist das Fehlen eines Rauchfanges. Der Rauch zog frei durch die Schindelfugen im Dach ab und diente zum Trocknen des Getreides, dass über dem Herdraum auf dem Rauchboden ("Rauh") in Graben aufgestellt war.
 +
 
 +
* Das '''Salzkammergut-Lokalbahn-Museum''' befindet sich in der Nähe des Strandbades Mondsee. Das Museum wurde im letzten noch erhaltenen Heizhaus [[1996]] eröffnet. Es zeigt die Geschichte der [[Ischlerbahn]] - sowie auch diverse Fahrzeuge, Lokomotiven und Waggons - der viel besungenen Schmalspurbahn, die von Salzburg nach [[Bad Ischl]] führte und die im Jahre [[1957]] aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt wurde.
 +
 
 +
<!-- === Musik === -->
 +
<!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. -->
 +
<!-- === Bauwerke === -->
 +
<!-- === Parks === -->
 +
<!-- === Naturdenkmäler === -->
 +
<!-- === Sport === -->
 +
<!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === -->
 +
<!-- === Kulinarische Spezialitäten === -->
 +
 
 +
<!-- == Wirtschaft und Infrastruktur ==  -->
 +
<!-- === Verkehr === -->
 +
<!-- === Ansässige Unternehmen === -->
 +
<!-- === Medien === -->
 +
<!-- === Öffentliche Einrichtungen === -->
 +
<!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. -->
 +
<!-- === Bildung === -->
 +
<!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. -->
 +
 
 +
<!-- == Politik == -->
 +
<!-- === Gemeinderat === -->
 +
<!-- z. B.: Der Gemeinderat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl [[XXXX]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
 +
* XX [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] – stellt den Bürgermeister
 +
* XY [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] – stellt den Vizebürgermeister
 +
* YX [[Die Grünen (Österreich)|Grüne]]
 +
* YY [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] -->
 +
<!-- === Stadtsenat ===  -->
 +
<!-- z. B.: Der Stadtsenat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich aus folgenden Stadträten zusammen:
 +
* Franky Boy ([[Partei]]) – Ressort Salzamt
 +
* ... -->
 +
<!-- === Bürgermeister === -->
 +
<!-- === Wappen === -->
 +
<!-- === Städtepartnerschaften === -->
 +
 
 +
<!-- == Persönlichkeiten == -->
 +
<!-- === Ehrenbürger === -->
 +
<!-- === Söhne und Töchter der Stadt === -->
 +
 
 +
<!-- == Literatur == -->
 +
 
 +
<!-- == Sonstiges == -->
 +
 
 +
== Weblinks ==
 +
*{{Wikipedia-de}}
 +
*{{Homepage|http://www.mondsee.at}}
  
 
[[Kategorie:Ort]]
 
[[Kategorie:Ort]]
 
[[Kategorie:Oberösterreich]]
 
[[Kategorie:Oberösterreich]]
 +
[[Kategorie:Salzkammergut]]

Version vom 9. September 2007, 15:44 Uhr

Mondsee Ort und See vom Schober aus gesehen
Karte
Keine karte.jpg
Basisdaten
Politischer Bezirk: Vöcklabruck (VB)
Fläche: 16,62 km²
Geografische Koordinaten: 47° 51' N, 13° 21' O
Höhe: 493 m ü. A.
Einwohner: 3.307 (Dezember 2005)
Postleitzahl: 5310
Vorwahl: 0 62 32
Gemeindekennziffer: 4 17 15
Gemeindeamt: Marktplatz 14
5310 Mondsee
Offizielle Website: www.mondsee.at
Politik
Bürgermeister: Komm.-Rat Dipl.Ing. Otto Mierl (Partei)
Gemeinderat: X Mitglieder: XX ÖVP,
XY SPÖ,
YX FPÖ,
YY Grüne

Mondsee ist eine Marktgemeinde im Südosten von Oberösterreich, im Salzkammergut.


Geschichte

Mondsee war bis zum Anschluss Salzburgs an Österreich das älteste Kloster des Landes. Auch im heutigen Bundesgebiet sind nur das Erzstift St. Peter und Stift Nonnberg in Salzburg ältere Klostergründungen.

Mondsee wurde 748 vom bayerischen Herzog Odilo Agilolfinger gestiftet. Odilo war der Vater von Herzog Tassilo, dem Gründer des Stiftes Kremsmünster. Das Mondseer Benediktinerkloster war im Mittelalter für seine Schreibschule berühmt. Zahlreiche Handschriften aus dieser Zeit und dieser Werkstätte finden sich u. a. in der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien.

Die Geschichte von Schloss Mondsee ist wesentlich kürzer als jene als Kloster. Auf Grund der Reformen Kaiser Josefs II. wurde das durch einen Ortsbrand von 1774 schwer in Mitleidenschaft gezogene Stift unter Kaiser Leopold II. 1791 aufgehoben und vorerst dem staatlichen Religionsfonds angeschlossen. 1810 schenkte Kaiser Napoleon den leer stehenden Bau dem in seinen Diensten stehenden General Karl Philipp von Wrede. Er wurde vier Jahre später zum bayerischen Feldmarschall und Fürsten ernannt. Wrede durfte Mondsee auch nach Napoleons Sturz weiter behalten, hatte jedoch keine männliche Nachkommen.


Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche Mondsee
Hauptartikel: Pfarrkirche Mondsee
Diese einmalige Benediktiner-Stiftskirche aus dem 12. Jahrhundert, die 1470 bis 1487 im gotischen Stil umgebaut wurde, zählt zu den größten gotischen Kirchen Österreichs.
Die prunkvolle barocke Innenausstattung ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. In dieser Kirche wurde auch die Hochzeitsszene von Georg Ludwig von Trapp für das Filmmusical "Sound of Music" gedreht. Die außergewöhnlich schöne Barockausstattung erfolgte im späten 17. bzw. frühen 18. Jahrhundert durch den berühmten Barockbildhauer Meinrad Guggenbichler, der über 44 Jahre in Mondsee lebte.

Museen

  • Das Pfahlbaumuseum befindet sich gemeinsam mit dem Heimatmuseum in der ehemaligen Klosterbibliothek des Stift Mondsee. Bildtafeln zeigen alte Vorstellungen von Pfahlbauten und alte Methoden der Fundbergung sowie die neuen Forschungsmethoden. Matthäus Much, Altmeister der österreichischen Pfahlbauforschung, entdeckte 1872 das Pfahlfeld See und 1874 das Pfahlfeld Scharfling am Mondsee.
  • Das Freilichtmuseum Mondseer Rauchhaus zeigt die im Mondseeland einst allgemein verbreitete Gehöftform: das Rauchhaus und die dazugehörenden Nebenbauten wie Hütten mit eingebautem Troadkasten, Hoarbad, Hausmühle, Dörrbadl, Kapellenbildstock und Austragshäusl. Erstmals wird das Anwesen 1416 urkundlich erwähnt und bedeckt mit den Zubauten ("Zuaspang" und "Strahittn") eine Bodenfläche von 323,5 qm. Die besondere Eigenheit dieser Hausform ist das Fehlen eines Rauchfanges. Der Rauch zog frei durch die Schindelfugen im Dach ab und diente zum Trocknen des Getreides, dass über dem Herdraum auf dem Rauchboden ("Rauh") in Graben aufgestellt war.
  • Das Salzkammergut-Lokalbahn-Museum befindet sich in der Nähe des Strandbades Mondsee. Das Museum wurde im letzten noch erhaltenen Heizhaus 1996 eröffnet. Es zeigt die Geschichte der Ischlerbahn - sowie auch diverse Fahrzeuge, Lokomotiven und Waggons - der viel besungenen Schmalspurbahn, die von Salzburg nach Bad Ischl führte und die im Jahre 1957 aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt wurde.




Weblinks

  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Mondsee (Ort)"