Steinbruch am Mönchsberg: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 20. Juli 2026, 16:58 Uhr
Der ehemalige Steinbruch am Mönchsberg befand sich am Fuß des Mönchsberg (an der schmalsten Stelle) in der Altstadt, etwa dort wo heute das Sigmundstor gelegen ist.
Geschichte
Um 1600 ließ Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau den Steinbruch, der möglicherweise auch schon früher genutzt worden war, öffnen, um daraus Baumaterial zur Errichtung des Marstalls zu gewinnen.
Zwischen 1614 und 1628 wurden aus dem Steinbruch auch Bausteine für den Dom entnommen.
Mit den aus diesem Steinbruch gewonnenen Nagelfluhquadern sind die Ursulinenkirche und die Dreifaltigkeitskirche errichtet worden.[1]
Quelle
- Josef Eder: Der erzbischöfliche Hof- und Marstall ANNO, Salzburger Volksblatt, 18. August 1923, Seite 4
Einzelnachweis
- ↑ Traunsteiner Tagblatt, 05.06.2010