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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
In der Landessammlung im Haus der Natur befanden sich zwei unter dem Namen ''Cephimallota crassiflavella'' eingereihte Exemplare, weswegen die Art auch Eingang in die Liste von Huemer und Tarmann (1993) fand (unter ''Cephimallota angusticolella'' auct. nec Zeller, 1839). Beide Tiere waren aber falsch bestimmt und gehören nach Genitaluntersuchung zu ''[[Monopis crocicapitella]]'', bzw. ''[[Niditinea truncicolella]]'' (siehe Kurz et al. 2010b). Da keine weiteren Belege aus Salzburg bekannt sind, musste die Art in dieser Arbeit aus der Liste der Schmetterlinge Salzburgs gelöscht werden.
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In der Landessammlung im [[Haus der Natur]] befanden sich zwei unter dem Namen ''Cephimallota crassiflavella'' eingereihte Exemplare, weswegen die Art auch Eingang in die Liste von Huemer und Tarmann (1993) fand (unter ''Cephimallota angusticolella'' auct. nec Zeller, 1839). Beide Tiere waren aber falsch bestimmt und gehören nach Genitaluntersuchung zu ''[[Monopis crocicapitella]]'', bzw. ''[[Niditinea truncicolella]]'' (siehe Kurz et al. 2010b). Da keine weiteren Belege aus [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] bekannt sind, musste die Art in dieser Arbeit aus der Liste der [[Schmetterling]]e Salzburgs gelöscht werden.
    
==Nachbarfaunen==
 
==Nachbarfaunen==
Bei Huemer (2013) wird ''C. crassiflavella'' aus Österreich nur mehr aus Osttirol, Kärnten und Niederösterreich, fraglicherweise auch aus Steiermark, Oberösterreich und Wien gemeldet, wobei nicht klar ist, ob nicht ein Teil der Funde tatsächlich zu ''Cephimallota angusticolella'' (Zeller, 1839) gehört. Klimesch (1990) meldet die Art jedenfalls als ''C. crassiflavella'' aus dem Alpenvorland und dem Alpengebiet (nur drei Funde aus den Jahren 1910 und 1921). Bei Haslberger & Segerer (2016) wird die Art rezent aus dem Tertiär-Hügelland und den voralpinen Schotterplatten, sowie aus dem Schichtstufenland angegeben. Ein Vorkommen in Salzburg ist daher nicht völlig auszuschließen.
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Bei Huemer (2013) wird ''C. crassiflavella'' aus Österreich nur mehr aus [[Osttirol]], [[Kärnten]] und [[Niederösterreich]], fraglicherweise auch aus der [[Steiermark]], [[Oberösterreich]] und [[Wien]] gemeldet, wobei nicht klar ist, ob nicht ein Teil der Funde tatsächlich zu ''Cephimallota angusticolella'' (Zeller, 1839) gehört. Klimesch (1990) meldet die Art jedenfalls als ''C. crassiflavella'' aus dem [[Alpenvorland]] und dem [[Alpen]]gebiet (nur drei Funde aus den Jahren 1910 und 1921). Bei Haslberger & Segerer (2016) wird die Art rezent aus dem Tertiär-Hügelland und den voralpinen Schotterplatten sowie aus dem Schichtstufenland angegeben. Ein Vorkommen in Salzburg ist daher nicht völlig auszuschließen.
    
==Biologie==
 
==Biologie==
Wie bereits der volkstümliche Name "Hummelnestermotte" vermuten lässt, werden die Raupen in Nestern sozialer Hymenopteren vermutet (Gaedike 2019).
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Wie bereits der volkstümliche Name "Hummelnestermotte" vermuten lässt, werden die Raupen in Nestern sozialer [[Hymenoptera|Hymenopteren]] vermutet (Gaedike 2019).
    
==Weiterführende Informationen==
 
==Weiterführende Informationen==
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*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.
 
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.
 
*Klimesch, J. 1990. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 6. Microlepidoptera I. Ent. Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1–332.
 
*Klimesch, J. 1990. Die Schmetterlinge Oberösterreichs, Teil 6. Microlepidoptera I. Ent. Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1–332.
*Kurz, M. A., M. E. Kurz & G. Embacher 2010b. Die Tineidae (Lepidoptera) des Bundeslandes Salzburg, Österreich. Beiträge zur Entomofaunistik, 11: 3–8.
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*[[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz, M. A.]], [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] & [[Gernot Embacher|G. Embacher]] 2010b. Die Tineidae (Lepidoptera) des Bundeslandes Salzburg, Österreich. Beiträge zur Entomofaunistik, 11: 3–8.
    
== Einzelnachweis ==
 
== Einzelnachweis ==
 
<references/>
 
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
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[[Kategorie:Naturwissenschaft]]
 
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