Phyllonorycter corylifoliella: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 9. Mai 2024, 09:59 Uhr

Phyllonorycter corylifoliella (Tinea corylifoliella Hübner, 1796) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Gracillariidae.

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie[1]

P. corylifoliella wurde in Salzburg bisher nur im Flachgau, in den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone), Ia (Stadt Salzburg) und II (nördliche Kalkalpen) nach Embacher et al. (2011) festgestellt. Allerdings wurde die Art noch nicht gezielt gesucht und ist daher vermutlich weiter verbreitet. Dafür spricht auch die Höhenverbreitung, die von 400-1000 m dokumentiert ist (Kurz & Kurz 2021). Die Art bewohnt Laubmischwälder, deren Ränder, sowie Gärten und Parks. In Salzburg treten vermutlich zwei Generationen im Jahr auf. Imagines wurden jedenfalls im August, Raupen von Juli bis September gefunden (nach der Überwinterung der Puppe sollten die Imagines daraus im April und Mai schlüpfen).

Biologie und Gefährdung

Die Raupen von P. corylifoliella fressen lebenslang in einer oberseitigen Faltenmine in den Blättern verschiedener Laubgehölze. In Salzburg wurden sie bisher an Apfel (Malus domestica) und Gewöhnlicher Zwergmispel (Cotoneaster integerrima) gefunden, kommen anderenorts aber auch an Birken-Arten (Betula sp.) oder Birne (Pyrus communis) vor. Dabei ist im Allgemeinen nur eine Raupe pro Blatt anzutreffen, es kann aber zu Konkurrenzsituationen mit anderen Blattminieren oder Phytophagen kommen (nach Kurz & Kurz 2021 z.B. Stigmella pyri oder Cydia pomonella). Wegen der weiten Verbreitung geeigneter Lebensräume und Futterpflanzen im Land ist eine Gefährdung nach derzeitiger Kenntnis vermutlich auszuschließen, auch wenn die dürftige Datenlage eine potentielle Bedrohung nicht ausschließt.

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft

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Über das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora
Das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora möchte eine Übersicht über alle Pflanzen-, Pilz- und Tierarten des Landes Salzburg erstellen. Wer eine Art beschreiben will, kann sich die hier hinterlegte Formatvorlage kopieren und für einen neuen Artikel verwenden. Im Abschnitt "Material und Methoden" wird erklärt, wann deutsche und wann lateinische Namen als Artikelnamen verwendet werden sollen.


Quellen

  • Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2021. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 02 Februar 2021].