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Traurigerweise ist Maria, Hofinger's Frau das Opfer eines Autounfalles geworden und sie verstarb am 15. September 1928.
 
Traurigerweise ist Maria, Hofinger's Frau das Opfer eines Autounfalles geworden und sie verstarb am 15. September 1928.
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=== Fini, die Seele des Münchnerhof's ===
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Der Tod seiner Frau betraf Hofinger sehr. Sie hatte dreißig Jahre an seiner Seite mit ihm gearbeitet. Im Jahre 1929 wendete er sich an seinen Cousin, Michael Schwediauer in Wien, und bat, daß er seine jüngste Tochter Fini nach Salzburg sendet, um ihn beim Hotelbetrieb zu helfen. Fini hatte eine sehr gute Schulausbildung und absolvierte an der Wiener Handelsakademie. Sie konnte fließend Englisch und Französisch sprechen und schreiben, stenographieren, und mit der Schreibmaschine schreiben; auch konnte Sie andere Büromaschinen bedienen. Sie war gescheit, talentiert und hatte einen wunderbaren Frohsinn. Sie war sehr beliebt bei allen Gästen, wie auch beim Hotel Personal.
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Der New Yorker Börsensturtz im Oktober 1929 hatte sich auch in Europa bemerkt gemacht. Wenig Gäste stiegen ab, daher waren die Einkünfte gering und das Personal mußte eingeschränkt werden um Geld zu ersparen. Fini war überall am Mann: in der Rezeption, im Büro, sie übersah die Wäscherei und das Dienst Personal. Am meisten hat sie aber als Küchenkassiererin fungiert. Am 2. Oktober 1933 haben Fini und Rudolf geheirat. Fini arbeitete lange Stunden, manchmal bis 2 Uhr morgens, alles ohne Gehalt. Sie war unermüdlich und treu und hat nie geklagt. Sie hat sich nie Freizeit genommen, weil der Münchnerhof und ihr Schwiegervater sie brauchten. Mit wenig Geld hat sie die Fremdenzimmer geschmacklich eingeräumt. Fini liebte die Kunst, speziell die Musik. Sie selbst konnte wunderbar Klavier spielen. Ihre charmante Gastfreundlichkeit brachte viele Gäste ins Haus, die oft als Stammgäste zurückkehrten. Jedes Jahr sind viele Festspiel Künstler abgestiegen, darunter war der bekannte Opernsänger Richard Mayer ein regelmäßiger Gast. Auch andere Persönlichkeiten von den Salzburger Festspielen sind abgestiegen, wie Dirigenten, Schauspieler, Opernsänger und Bühnenbildner.
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Im Jahre 1938 wurde sie mit Brustkrebs diagnosiert. Sie hatte mehrere Operationen in Wien, München und Salzburg, aber sie konnte nicht gerettet werden. Jedes Mal wenn sie vom Spital zurueckkam sah sie blässer aus, aber sie hat weiter an der Küchenkasse gearbeitet, so lange es möglich war. Mit großer Traurigkeit wurde sie am 30. Oktober 1940, an Ihrer Tochter Liselotte's 4. Geburtstag, zu Grabe getragen. Die halbe Stadt Salzburg nahm an ihrem Begrägnis teil. Sie war nur 39 Jahre alt.
    
==Bildergalerie==
 
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