Leprosenhaus Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Leprosenhaus und die [[Leprosenhauskirche]] werden als "Sundersiechenhaus" erstmals im [[13. Jahrhundert]] erwähnt. Der heute bestehende viergeschossige Bau stammt aus dem [[18. Jahrhundert]] und besitzt einen fast quadratischen Grundriss. Bis etwa [[1920]] wurden Einrichtung und Gebäude als ''Leprosenhaus''<ref>siehe [[Leprose]]</ref> bezeichnet.
 
Das Leprosenhaus und die [[Leprosenhauskirche]] werden als "Sundersiechenhaus" erstmals im [[13. Jahrhundert]] erwähnt. Der heute bestehende viergeschossige Bau stammt aus dem [[18. Jahrhundert]] und besitzt einen fast quadratischen Grundriss. Bis etwa [[1920]] wurden Einrichtung und Gebäude als ''Leprosenhaus''<ref>siehe [[Leprose]]</ref> bezeichnet.
  
Das Gebäude befindet sich an der [[Müllner Hauptstraße]] (Nummer 6) nahe dem [[Salzach]]<nowiki>ufer</nowiki> auf einem 3&nbsp;007 Quadratmeter großen Grundstück mit einem 1&nbsp;800 Quadratmeter großer Garten, der als Grünland ausgewiesen ist. Der Rest ist auf erweiterte Wohnnutzung gewidmet.  
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Von [[1847]] bis [[1855]] war [[Karl Krackowitzer]] Hausmeister im Leprosenhaus.
  
 
Bis [[2012]] war in diesem Gebäude die [[Landespflegeanstalt]] untergebracht. Im Sommer 2012 gab die [[Erzdiözese Salzburg]] bekannt, das Objekt vom damaligen Besitzer, dem [[Land Salzburg]], (um kolportierte zwei Millionen Euro) kaufen zu wollen. Gebäude und Liegenschaft wurden vom Land Salzburg dem neuen Eigentümer, der Erzdiözese Salzburg, am [[29. November]] [[2013]] übergeben und die Landespflegeanstalt (an diesem Standort) mit [[31. Dezember]] 2013 geschlossen.
 
Bis [[2012]] war in diesem Gebäude die [[Landespflegeanstalt]] untergebracht. Im Sommer 2012 gab die [[Erzdiözese Salzburg]] bekannt, das Objekt vom damaligen Besitzer, dem [[Land Salzburg]], (um kolportierte zwei Millionen Euro) kaufen zu wollen. Gebäude und Liegenschaft wurden vom Land Salzburg dem neuen Eigentümer, der Erzdiözese Salzburg, am [[29. November]] [[2013]] übergeben und die Landespflegeanstalt (an diesem Standort) mit [[31. Dezember]] 2013 geschlossen.
  
 
Im Oktober [[2014]] hatte die [[Caritas Salzburg]] in diesem Gebäude eine Unterkunft für 40 [[Flüchtling|syrische Kriegsflüchtlinge]] eröffnet.
 
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==Bildergalerie==
 
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Version vom 24. Februar 2020, 10:38 Uhr

Das Leprosenhaus in Mülln, Ansicht vom Mönchsberg

Das Leprosenhaus Salzburg ist ein historisches Gebäude in der Stadt Salzburg in Mülln, das zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt zählt.

Geschichte

Das Leprosenhaus und die Leprosenhauskirche werden als "Sundersiechenhaus" erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt. Der heute bestehende viergeschossige Bau stammt aus dem 18. Jahrhundert und besitzt einen fast quadratischen Grundriss. Bis etwa 1920 wurden Einrichtung und Gebäude als Leprosenhaus[1] bezeichnet.

Von 1847 bis 1855 war Karl Krackowitzer Hausmeister im Leprosenhaus.

Bis 2012 war in diesem Gebäude die Landespflegeanstalt untergebracht. Im Sommer 2012 gab die Erzdiözese Salzburg bekannt, das Objekt vom damaligen Besitzer, dem Land Salzburg, (um kolportierte zwei Millionen Euro) kaufen zu wollen. Gebäude und Liegenschaft wurden vom Land Salzburg dem neuen Eigentümer, der Erzdiözese Salzburg, am 29. November 2013 übergeben und die Landespflegeanstalt (an diesem Standort) mit 31. Dezember 2013 geschlossen.

Im Oktober 2014 hatte die Caritas Salzburg in diesem Gebäude eine Unterkunft für 40 syrische Kriegsflüchtlinge eröffnet.

Das Gebäude befindet sich an der Müllner Hauptstraße (Nummer 6) nahe dem Salzachufer auf einem 3 007 Quadratmeter großen Grundstück mit einem 1 800 Quadratmeter großer Garten, der als Grünland ausgewiesen ist. Der Rest ist auf erweiterte Wohnnutzung gewidmet.

Bildergalerie

Quellen

Einzelnachweis

  1. siehe Leprose